Dax kaum verändert erwartet - Nahost weiter im Blick
Frankfurt, 04. Mrz (Reuters) - Der Dax wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit wenig Bewegung in den Handel starten. Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex 3,4 Prozent tiefer bei 23.790,65 Punkten geschlossen. Für schlechte Stimmung an den Börsen dies- und jenseits des Atlantiks sorgten der sich ausweitende Nahost-Konflikt und Inflationsängste wegen weiter steigender Energiepreise.
Zur Wochenmitte beobachten Anleger die weiteren Entwicklungen. Mittlerweile hat der Iran laut US-Präsident Donald Trump entscheidende Fähigkeiten zur Kriegsführung verloren. Der Iran habe keine Marine, keine Luftwaffe und keine Luftaufklärung mehr. Man habe auch die Nachfolger der iranischen Führung ausgeschaltet und suche nach Personen in Teheran, mit denen man einen dauerhaften Frieden aushandeln könne.
Außerdem steht die quartalsweise Indexüberprüfung an der Frankfurter Börse an. Selbst Experten wagen keine Prognose, so knapp ist das Rennen: Zieht die Lufthansa am 23. März nach fast sechs Jahren wieder in den Dax ein? Die Deutsche-Börse-Tochter Stoxx gibt die Entscheidung am Abend bekannt.
Bei den Konjunkturdaten stehen die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, die Euro-Zone und die USA im Februar sowie die Zahlen zu den Erzeugerpreisen und zum Arbeitsmarkt im Euroraum im Januar an. Auf der Unternehmensseite blicken Anleger unter anderem auf die Jahresbilanz des Pharma- und Agrarchemiekonzerns Bayer.
Schlusskurse europäischer Stand
Aktien-Indizes und
-Futures am Dienstag
Dax 23.790,65
EuroStoxx50 5.771,73
EuroStoxx50-Future 5.773,00
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Schlusskurse der Stand Veränderung in
US-Indizes am Dienstag Prozent
Dow Jones 48.501,27 -0,8%
Nasdaq
S&P 500 6.816,63 -0,9%
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Asiatische Indizes am Kurse um 07:00 Veränderung in
Mittwoch Uhr Prozent
Nikkei 54.105,51 -3,9%
Shanghai 4.076,67 -1,1%
Hang Seng 25.091,59 -2,6%
(Bericht von Sanne Schimanski. Redigiert von Hans BusemannBei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)


