
Der Dax kann seine Erholungsgewinne vom Dienstag wohl verteidigen, aber zur Wochenmitte zunächst nicht ausbauen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Mittwoch eine Stunde vor dem Xetra-Start praktisch leicht im Minus im Bereich um 23.900 Punkte.
Der Energiemarkt bleibt weiter das Zünglein an der Waage für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger im Zuge des Iran-Kriegs. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, plant die Internationale Energieagentur offenbar die größte Freigabe von Ölreserven ihrer Geschichte, um die Preisturbulenzen zu beruhigen. Zuletzt hatte sich die Lage jedoch bereits merklich entspannt nach regelrechter Panik am frühen Montag. Da hatte der Dax mit 22.927 Punkten auch sein bisheriges Tief seit dem Start des Iran-Kriegs markiert. Der japanische Nikkei 225 tendierte am Morgen gleichwohl stark - überhaupt dominieren in Asien die Gewinner
USA: Uneinheitliches Bild
Die Anleger an den US-Börsen sind am Dienstag in einem nervösen Handel wieder vorsichtiger geworden. Nach der Vortageserholung schlossen die wichtigsten Indizes leicht im Minus. Die Anleger verfolgten weiterhin die Nachrichten zum Iran-Krieg und reagierten verunsichert auf den stark schwankenden Ölpreis.
Für Verwirrung sorgte insbesondere US-Energieminister Chris Wright. Er hatte auf der Plattform X mitgeteilt, dass die US-Marine erfolgreich einen Öltanker durch die Straße von Hormus eskortiert habe. Allerdings wurde dieser Tweet kurz darauf gelöscht, etwas später dementierte das Weiße Haus die Meldung offiziell.
Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,07 Prozent tiefer bei 47.706,51 Punkten, nachdem er zwischenzeitlich um ein Prozent gestiegen war. Der marktbreite S&P 500 fiel um 0,21 Prozent auf 6.781,48 Punkte. Für den Nasdaq 100 ging es geringfügig auf 24.956,47 Punkte nach unten.
Asien: Gewinne
In Asien haben die wichtigsten Aktienmärkte am Mittwoch zugelegt. Besonders deutlich fiel das Plus in Japan aus. Dort stieg der Leitindex Nikkei 225 kurz vor Handelsende eineinhalb Prozent und knüpfte damit an die Erholung vom Dienstag an.
Anleihen:
Devisen:
Rohöl:
Umstufungen von Aktien:
BERENBERG SENKT ZIEL FÜR STRATEC AUF 34 (46) EUR - 'BUY'
BERNSTEIN SENKT ZIEL FÜR VOLKSWAGEN AUF 100 (108) EUR - 'MARKET-PERFORM'
UBS SENKT ZIEL FÜR CARL ZEISS MEDITEC AUF 25 (53) EUR - 'NEUTRAL'
JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR TRATON AUF 33,0 (30,5) EUR - 'HOLD'
JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR BIONTECH AUF 138 (151) USD - 'BUY'
(mit Material von dpa-AFX)


