Trading-Chance AUD/USD: 70 Prozent Trefferquote
Trading ist ein faszinierendes Geschäft, da man sich mit den fundamentalen Zusammenhängen zwischen einzelnen Märkten befassen kann, und hieraus immer wieder tolle Chancen erhält. Besonders lukrativ wird es dabei, wenn es eine kausale Einflussnahme eines Marktes auf einen anderen gibt, diese aber überhaupt nicht offensichtlich ist. Und genau um diese Kategorie von Intermarkets geht es heute. Die nächste Chance ergibt sich im Währungsbereich. Was das mit Rohstoffen zu tun hat und wie ein Setup mit 70 Prozent Trefferquote konkret genutzt werden kann, zeigen wir in diesem Artikel.

Fundamentaler Zusammenhang Rohstoff vs. Währung
Es erscheint recht offensichtlich, wenn Assets der gleichen Klasse in einer kausalen Beziehung zueinander stehen. So wundert es niemanden, wenn Silber in einer Phase steigender Goldnotierungen auch zulegen kann. Auch ist es logisch, wenn Benzin und Heizöl von einem starken Trend im ursprünglichen Rohstoff – Rohöl – nicht unberührt bleiben. Doch warum eine Beziehung zwischen einer Währung und Rohstoffpreisen besteht ist weit weniger offensichtlich. Jedenfalls für die breite Masse.
Nicht jedes Land verfügt über nennenswerte Rohstoffvorkommen. Darum wirken sich Rohstoffpreise auch nicht in allen Währungen preisrelevant aus. Doch bei den sogenannten Rohstoff-Währungen verhält sich dies gänzlich anders. Die Einnahmen aus den Verkäufen von Rohstoffen in andere Länder beeinflussen die wirtschaftliche Kraft und die Handelsbilanz. Das wiederum sind ganz entscheidende Faktoren, die auf steigende oder fallende Kurse einer Währung wirken. Wenn Sie beispielsweise allein in den letzten gut drei Monaten die Entwicklung des Euro, der KEINE Rohstoff-Währung ist, mit jener von Rohstoff-Währungen, wie dem Kanadischen Dollar oder dem Australischen Dollar, vergleichen, stellen Sie fest, dass der Euro jetzt genau dort steht, wo er Mitte Dezember notierte. Die beiden Vergleichswährungen konnten angesichts stark steigender Edelmetallpreise kräftig zulegen.
Doch nun tauchen wir noch ein ganzes Stück tiefer in die „Insides“ der Rohstoff-Währungen ein. Denn sie weisen um die großen Erntezeiten herum Anomalien auf, die wir als Trader wunderbar ausnutzen können. Australien ist eine Rohstoffnation. In einer ganzen Reihe von Rohstoffen ist das Land führender Exporteur oder unter den Top drei.
Australien ist ein gigantisches „Rohstoff-Kraftwerk“. Mit einem Exportvolumen von über 380 Mrd. AUD (Stand 2025/26) ist der Bergbau das Rückgrat der australischen Wirtschaft und steuert etwa 10 % zum BIP bei. Das Land profitiert von einer einzigartigen Geologie, die es in die Top-Ränge bei fast allen industriell kritischen Mineralien katapultiert hat.
Die dominierenden Säulen des australischen Exports sind Eisenerz, Kohle und Flüssigerdgas (LNG). In jüngster Zeit hat sich Australien zudem zum weltweit wichtigsten Akteur für die Energiewende entwickelt.

Der Agrarsektor: Die „Kornkammer“ der Südhalbkugel
Neben den Mineralien ist Australien ein entscheidender Exporteur von Weizen, Gerste und Raps. Da Australien auf der Südhalbkugel liegt, sind die Erntephasen antizyklisch zu Europa und den USA, was für die globale Versorgungssicherheit (besonders in Asien) essenziell ist.
Infrastruktur und Dynamik
Der Export erfolgt über spezialisierte Hochleistungshäfen. Eisenerz wird primär über die Häfen der Pilbara-Region (Port Hedland, Dampier) in Westaustralien verschifft, während Kohlezentren in Queensland (Gladstone, Hay Point) liegen. Während die Preise für Eisenerz aufgrund der nachlassenden Dynamik im chinesischen Immobiliensektor unter Druck stehen, erlebt Gold einen Boom. Australien nutzt seine Position zudem strategisch, um sich als „sicherer Hafen“ für kritische Mineralien (Kobalt, Kupfer, Nickel, Seltene Erden) abseits chinesischer Lieferketten zu etablieren.
Betrachten wir nun im nächsten Schritt den Crop-Kalender (Ernte-Kalender), dann sehen wir zwei Ankerpunkte für Ernte-Phasen (Harvest-Season): zunächst April/Mai, wo die Ernte-Zeiten für Mais, Millet, Sorghum (beides Hirse-Sorten), Baumwolle und Reis beginnen. Und die zweite Startzeit für die Ernte einer Reihe von Rohstoffen ist Anfang November, wo Gerste (Barley), Hafer (Oats) und Weizen (Wheat) dran sind. Nun schauen Sie sich den saisonalen Chart des Australischen Dollar direkt unter dem Ernte-Kalender an. Um den Beginn beider Ernte-Phasen herum sehen wir ein identisches Muster: im Vorfeld und bis zum Beginn der Harvest-Season zieht der Australische Dollar an. Ab Beginn der Erntephase fällt er wieder.

Warum ist das so?
Dazu müssen wir uns bewusst machen, welche Prozesse sich zwingend immer wieder zu dieser Zeit wiederholen. Wenn Rohstoffe aus einem anderen Land von Australien gekauft werden, dann ist das ein Tausch deren Währung gegen den Rohstoff. Im Vorfeld kaufen die Abnehmer der australischen Rohstoffe üblicherweise den Australischen Dollar unter dem Charakter eines Hedges (Absicherung). Dieser wird aufgelöst, sobald die physische Lieferung erfolgte. Durch den Tausch „Rohstoff gegen Geld“ fließt Kapital in den Währungsraum des Australischen Dollars hinein. Wie sich solche Kapitalströme auswirken kennen wir bereits von zum Beispiel Zinsdifferenzen, bei denen sich das Kapital die attraktivere Verzinsung sucht und die Währung mit höheren Zinsen meist outperformt.
Nun steuern wir auf den April zu und stehen unmittelbar vor dem Beginn des saisonal starken Jahresabschnitts, der seinen Ursprung Mitte März hat und sich speziell ab Anfang April intensiviert. Wer am 15.3. alljährlich einsteigt, und am 1. Mai die Position glattstellt, gewinnt in 63 Prozent der Fälle. Das ist bereits ein markanter Gewinnvorteil. Doch es geht noch besser. Wer am 1.4. einsteigt und am 1.5. glattstellt gewinnt in 73 Prozent der Zeit. Wir präferieren grundsätzlich gestaffelte Einstiege, da sie die stabilsten Ergebnisse produzieren. Schließlich variieren Märkte von Jahr zu Jahr und haben meist zwei bis drei statistische Häufungspunkte. In unserem Fall sind es zwei Termine, an denen wir jeweils die Hälfte der Position eröffnen.

Fazit
Wir benötigen keine Charts, keine Indikatoren und auch keine ominösen Insider-Informationen, wenn wir die Kausalitäten zwischen den Märkten kennen, wie hier beschrieben. In diesen Tagen bauen wir die erste Teilposition auf, um diese dann Anfang April zu komplettieren. Auf diese Weise spielen wir den Cost-Average-Effekt aus und verbessern Treffer- und Auszahlungsquote. Um an einer möglichen positiven Entwicklung des Australischen Dollar partizipieren zu können, haben wir ein geeignetes Produkt für Sie ausgesucht, welches wird Ihnen nachfolgend vorstellen.
Unlimited Turbo Long Optionsschein auf AUD/USD
Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen Unlimited Turbo Long Optionsschein des Emittenten BNP Paribas ausgewählt. Das Produkt hat Basispreis und Knockout gleichauf bei 0,6652 Dollar. Bei einem aktuellen Kurs von 0,7157 US-Dollar ergibt sich somit ein Hebel von 13,69. Um möglichst wenig Kapital zu binden und gleichzeitig die maximal mögliche Hebelwirkung zu erzielen, wählen wir die Produkte stets so aus, dass gilt: Einsatz gleich Risiko. Der Stop-Loss im gehandelten Produkt bietet sich bei 0,20 Euro an. Die WKN lautet BY1N25.
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 0,72 USD
Unterstützungen: 0,66 USD
Unlimited Turbo Long Optionsschein auf AUD/USD
Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:
Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.
Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.
* Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.


