Europa muss durchstarten … mit diesem ETF können Sie dabei sein
Jahrzehntelang verließ man sich in Europa auf die USA, die man als militärischen Schutzschirm ebenso wie als zuverlässigen, großen Handelspartner sah. Das hat sich verändert. Und dieser Prozess war kein gemächlicher, die Rolle der USA für uns in Europa ist abrupt eine andere geworden. Jetzt muss man sich schnell auf eigene Füße stellen. Und das birgt Wachstumschancen für die großen, europäischen Unternehmen.

Donald Trumps „America First“ wirkte wie ein griffiger Wahlkampfslogan. Und da er sich in seiner ersten Amtszeit vor allem mit dem wirtschaftlichen Hauptkonkurrenten China auseinandergesetzt hatte, fiel so mancher in Europa aus allen Wolken, als klar wurde: Der US-Präsident meint auch uns, wenn es darum geht, außen- und wirtschaftspolitische Präferenzen der USA neu zu definieren.
Wachstumschancen, „made in Europe“
Die Zollpolitik des Weißen Hauses, die zunehmend aggressiver und unberechenbarer werdenden Entscheidungen in Washington und die Art, wie man in der US-Regierung über Europa spricht, all das löste bei der EU, aber auch bei den großen europäischen Konzernen, Alarmsignale aus. Signale, die so intensiv ausfallen, dass man nicht in aller Ruhe beginnt, neue Wege und Lösungen zu diskutieren, sondern realisiert: Es ist Eile geboten. Europa muss und wird sich gegenüber den USA militärisch ebenso wie wirtschaftlich unabhängiger machen. Dieser Prozess löst Bewegung aus. Und Bewegung bedeutet Umdenken, Innovation … und Wachstum.
Vergleicht man den europäischen Leitindex Euro Stoxx 50 mit dem marktbreiten US-Index S&P 500, erkennt man:

Seit dem Amtsantritt von Donald Trump hat sich der Euro Stoxx 50, der langfristig den US-Indizes in der Performance immer unterlegen war, hervorragend geschlagen. Dass er derzeit leicht hinter den S&P 500 zurückfällt liegt daran, dass die US-Märkte auf die Eskalation im Nahen Osten bislang gelassener reagierten, weil man dort nicht mehr auf Energieimporte aus dieser Region angewiesen ist. Europa ist es, zumindest noch. Aber das bedeutet nicht, dass man, hätte man zu Beginn von Mr. Trumps 2. Amtszeit am 20. Januar 2025 zu gleichen Teilen in diese beiden Indizes investiert, als europäischer Anleger auch die gleichen Gewinne erzielt hätte, denn hier kommt der Währungsaspekt ins Spiel.
Warum in die Ferne schweifen … wenn dort Währungsverluste drohen?
Die USA als stärkste Wirtschaftsnation der Welt hatten über lange Zeit den Status eines „sicheren Hafens“ für Kapital, weil wirtschaftliche und militärische Stärke mit einer verlässlichen politischen Struktur gepaart war. Dass sich das seit Januar 2025 verändert hat, sieht man an einer auffälligen Schwäche des US-Dollars gegenüber dem Euro. Der folgende Chart zeigt, dass man seither sukzessiv mehr US-Dollar für einen Euro bezahlen muss, d.h. der Wert des Euros legt gegenüber dem US-Dollar zu.

Das internationale Kapital fließt vor allem dorthin, wo man Verlässlichkeit erwarten kann - und zwar in politischer ebenso wie wirtschaftlicher Hinsicht, denn man will sein Geld investieren, nicht riskieren. Die steigende Nachfrage nach dem Euro ist ein Hinweis darauf, dass die Euro-Aktienmärkte die internationale Aufmerksamkeit zurückerlangt haben. Das ist ein positives Signal. Zugleich bedeutet diese Entwicklung aber auch ein Problem, wenn europäische Anleger in Aktien aus dem US-Dollar-Raum investieren, denn:
Der US-Dollar hat seit Januar 2025 um die 11,5 Prozent gegenüber dem Euro an Wert verloren. Vergleichen wir diesen Währungsverlust mit dem Gewinn, den der marktbreite US-Index S&P 500 seit Donald Trumps Amtsantritt erzielt hat, sieht man: Der gesamte Gewinn des Index wurde durch den Verlust über den Abstieg des US-Dollars eliminiert. Das Plus des Euro Stoxx 50 aber, das hätte man real erreicht!
Und so, wie sich die Situation darstellt, könnte die neue Stärke des Euroraums durch den letztlich unfreiwilligen Impuls, den die neue US-Regierung den europäischen Wachstumsperspektiven verliehen hat, mehr sein als eine kurze Episode. Wie könnte man ein Investment in dieses neue Potenzial der Eurozone am besten angehen?
In die stärksten Unternehmen Europas investieren - das geht am besten über einen ETF
Es wäre wenig Erfolg versprechend, sich mit Nebenwerten zu verzetteln und sich am „Stock Picking“ zu versuchen. Die grundsätzlich stabilste Lösung ist das Investment in den Leitindex, der die größten Unternehmen vereint, im Fall der Eurozone ist das der Euro Stoxx 50. Ein Index, der die 50 nach Marktkapitalisierung größten Unternehmen der Eurozone vereint und der sich, wie der nachfolgende Chart zeigt, über die letzten fünf Jahre besser entwickelt hat als der DAX Kursindex.
Hinweis: Wir verwenden in diesem Chart den DAX Kursindex als Vergleichsindex, weil dieser ebenso wie der Euro Stoxx 50 allein die Kursveränderung der im Index gelisteten Aktien abbildet und nicht, wie der hierzulande üblicherweise gezeigte DAX Performanceindex, gezahlte Dividenden mit einrechnet, als wären es Kursgewinne.

Sein Kapital dem Leitindex anzuvertrauen, ergibt also Sinn … und das über einen ETF zu tun, nicht minder. Denn so haben Sie jederzeit die Möglichkeit, mit einem Mausklick Positionen aufzubauen, zu vergrößern oder zu reduzieren … und das bei, wie Sie beim Blick auf die nachfolgenden Eckdaten des iShares Core Euro Stoxx 50 ETFs sehen, niedrigen jährlichen Kosten.
iShares Core Euro Stoxx 50 UCITS ETF
Der Vorteil des „Averaging-Effekts“: Investieren mit Sparplan
Die Chancen, die Ihnen ein Investment in Aktien bietet, gehen natürlich auch mit Risiken einher, denn Aktienkurse schwanken in beide Richtungen. Aber selbst sehr erfahrene Anleger können nicht in die Zukunft sehen: Ob ein Einstiegszeitpunkt gerade jetzt ideal wäre oder nicht, kann man im Moment der Entscheidung nie sicher wissen. Aber man sollte eine Aktien-Anlage ohnehin nicht auf kurzfristiger Basis angehen, sondern einen mittel- und langfristigen Zeithorizont wählen. Und dann bietet der „Averaging-Effekt“ eine gute Lösung, um Schwankungen mittelfristig zu glätten. Wie lässt sich das erreichen?
Der iShares Core Euro Stoxx 50 UCITS ETF erfüllt die Voraussetzungen für Sparpläne. Sparpläne haben neben dem Komfort, dass automatisch regelmäßig zu vom Anleger gewünschten Zeitpunkt zu einer frei wählbaren Summe gekauft wird, einen weiteren Vorteil:

Dadurch, dass im Rahmen eines Sparplans regelmäßig eine gleich hohe Summe investiert wird, kauft man nach einem starken Anstieg der Kurse weniger, nach einer Abwärtsbewegung aber dann umso mehr ETF-Anteile. Das führt zum oben genannten „Averaging-Effekt“, d.h. man glättet die Schwankungen des Marktes durch die unterschiedliche Zahl gekaufter Anteile bei gleichbleibender Investmentsumme. Die vorstehende Grafik empfindet diesen Effekt durch einen gleitenden Durchschnitt auf den ETF nach. Sie sehen:
Nutzt man diesen „Averaging-Effekt“, wirken Abwärtskorrekturen nicht nur als Risiko, sondern zugleich als Chance. Hierzu lohnt ein Blick auf den von iShares zur Verfügung gestellten Sparplanrechner, bei dem Sie flexible, eigene Modellrechnungen anstellen können:
* Disclaimer: Die Investment-Idee ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister BlackRock Inc.. Die Produktauswahl erfolgt allein durch den Dienstleister. Der Artikel ist von Ronald Gehrt verfasst. Der Verfasser des Artikels versichert, dass dargestellte Inhalte unter Beachtung etwaig anwendbarer journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Dienstleister eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Prospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu bzw. entsprechende Veröffentlichungen für andere Produkte) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in genannte Finanzinstrumente. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an eine unabhängige Anlageempfehlung oder eine Anlagestrategieempfehlung.



