Top saisonale Chance

Trading-Chance 10yr T-Notes: 65 Prozent Treffer in fünf Dekaden

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Der März markiert für zahlreiche Assets und Märkte einen ganz wichtigen Zeitraum. Das hat stets mit den fundamentalen Prozessen zu tun, die sich innerhalb eines Wirtschaftsjahres abspielen. Es ergeben sich entsprechend absolut lukrative Chancen mit hohen Treffer- und Auszahlungsquoten, wie wir sie zuletzt unter anderem für das Britische Pfund und den Australischen Dollar, aber auch für den S&P 500 vorgestellt hatten. Heute setzen wir die Reihe der „High-Probability-Setups“ mit den zehnjährigen US-Staatsanleihen fort.

Quelle: onvista

Anleihen sind bei Retail-Tradern ein weniger populäres Asset, was jedoch aufgrund seiner sauberen und verlässlichen Strukturen und Zyklen bei professionellen Tradern ausgesprochen gerne und häufig gehandelt wird. Zudem lassen sich in diesem extrem liquiden Markt gigantische Summen unterbringen. Wir wollen uns zunächst einmal damit befassen, was die 10yr T-Notes genau sind und was sie ausmacht, ehe wir dann in die Statistik und unser konkretes Setup hinein gehen.

Good to know

Die 10-jährigen US-Staatsanleihen, oft als 10-Year T-Notes bezeichnet, gelten als das Rückgrat des globalen Finanzsystems und dienen weltweit als wichtigste Benchmark für langfristige Zinssätze. Diese vom US-Finanzministerium ausgegebenen Schuldtitel haben eine Laufzeit von zehn Jahren und zahlen den Anlegern einen festen Zinssatz in Form von halbjährlichen Kupons. Der Markt für diese Papiere ist einer der liquidesten und am schärfsten beobachteten Märkte der Welt, da die Rendite der T-Notes die Zinskosten für Hypotheken, Unternehmenskredite und andere Staatsanleihen direkt beeinflusst. Grundsätzlich besteht eine inverse Korrelation zwischen dem Preis einer Anleihe und ihrer Rendite; steigen die Kurse aufgrund hoher Nachfrage, sinken die Renditen, was wiederum auf eine Erwartung niedrigerer Inflation oder ein schwächeres Wirtschaftswachstum hindeuten kann. In Phasen wirtschaftlicher Unsicherheit fungieren die T-Notes zudem als sicherer Hafen, in den Investoren ihr Kapital umschichten, um sich gegen Volatilität an den Aktienmärkten abzusichern.

Übrigens: Größter Halter von US-Staatsanleihen sind Japan (1202,6 Milliarden), Großbritannien (888 Milliarden) und China (666 Milliarden, Tendenz fallend). Entsprechende Korrelationen bestehen zwischen der Entwicklung der US-Anleihen und den Währungen dieser Länder.

Ein besonders faszinierendes Phänomen im Handel mit diesen Staatsanleihen ist das ausgeprägte saisonale Muster, das historisch betrachtet zwischen dem 18. März und Ende August eine bemerkenswert hohe Treffsicherheit für positive Kursentwicklungen aufweist. Diese saisonale Stärke lässt sich durch eine Kombination aus institutionellen Cashflows, steuerlichen Aspekten und psychologischen Marktzyklen erklären. Nach dem Ende des US-Steuerjahres im April und den damit verbundenen Liquiditätsabflüssen beginnt oft eine Phase, in der institutionelle Anleger ihre Portfolios für das Sommerhalbjahr defensiver ausrichten. Zudem führt die im Frühjahr und Sommer häufig auftretende Beruhigung der Inflationsdaten dazu, dass der Verkaufsdruck am Rentenmarkt nachlässt. Da viele Marktteilnehmer ihre Risikoexposition vor der typischerweise volatilen Herbstphase reduzieren, steigt die Nachfrage nach der Sicherheit festverzinslicher Wertpapiere systematisch an. Dieser regelmäßige Zufluss von Kapital in den Anleihenmarkt sorgt dafür, dass die Kurse der 10-jährigen T-Notes in diesem spezifischen Zeitfenster eine statistisch signifikante Tendenz nach oben zeigen, was Händlern eine verlässliche Orientierung bietet.

65 Prozent Trefferquote

Wenn Ihr Trading mit hochkomplexen Regeln und Verklausulierungen konstruiert ist, fehlen höchstwahrscheinlich die fundamentalen Basiseffekte. Diese liegen bei uns jedem einzelnen Setup zugrunde. Wenn fundamentale Basiseffekte existieren, kann man ohne Schnörkel und Ausschlusskriterien den Effekt ausnutzen.

Als fundamentalen Basiseffekt bezeichnen wir Prozesse, die von institutioneller und kommerzieller Seite in hoher Regelmäßigkeit zwingend abgespult werden und so einen verlässlichen Kapitalstrom in eine spezifische Richtung erzeugen. Damit der Effekt nicht greift, braucht es starke Überlagerungseffekte, die relativ selten auftreten. So öffnet sich in den 10yr T-Notes Mitte März ein zweigeteiltes Zeitfenster, in dem Kapital aus anderen Assets in den Anleihenmarkt hinein strömt und in zwei Drittel der Fälle steigende Notierungen bewirkt. Zunächst sehen wir ab dem 18. März üblicherweise einen Stärke-Schub durch den Mitte April gelegenen Steuerstichtag in den USA. Dieser Kapitalstrom IN Anleihen dauert üblicherweise bis eine bzw. zwei Wochen NACH dem Steuerstichtag an. Ab der zweiten Mai-Woche (optimiertes Datum /10/12. Mai) folgt dann die typische Umschichtung aus offensiven in defensivere Assets vor dem sogenannten Sommerloch. Anleger favorisieren vor dem häufig volumentechnisch dünn besetzten Sommerhandel, in den u.a. die großen Ferien fallen, konservativere Anlagen und schichten um. So ergibt sich das stabil positive Zeitfenster zwischen dem 18. März und dem 26. August, welches in mehr als 65 Prozent der Fälle einen steigenden Kurs der 10yr T-Notes bringt.

52 Jahre Kapitalkurve des saisonalen Setups auf die 10yr T-Notes
Quelle: www.tradingview.com

Darum existieren Saisonalitäten

Saisonalitäten sind nicht einfach nur zufällige statistische Anomalien, die man misst. Vielmehr müssen sich einige Prozedere nahezu zwingend wiederholen. Häufig geht es dabei um spezifische Termine, ab denen zum Beispiel Absicherungen stattfinden (siehe unseren Artikel zum Australischen Dollar im Kontext mit den Erntezyklen) oder steuerlich bedingte Entwicklungen, da es spezifische Stichtage gibt.

Gemeinhin schauen Amateure auf einen saisonalen Chart und glauben, sie könnten dort jeden „Zacken“ handeln. Das ist natürlich hochgradig naiv und genau das nicht, was man mit Saisonalitäten tun kann und sollte. Auch muss man verstehen, dass aus genau den Gründen, aus denen sich ein Markt in der Mehrzahl der Fälle in eine spezifische Richtung entwickelt, er auch vereinzelt das diametral entgegen gesetzte tun wird. Dann nämlich, wenn der fundamentale Grund ausgehebelt ist. Wer Saisonalitäten professionell zu nutzen weiß, hat ein enormes und obendrein sehr stabiles „Edge“.  

Fazit

Das Zeitfenster für einen saisonalen Long in den zehnjährigen US-Staatsanleihen öffnet sich nun. In der zweiten Mai-Woche kann entsprechend zugekauft werden. Zunächst aber geht es um die Eröffnung der ersten Tranche, die wir heute vornehmen. Dazu haben wir ein geeignetes Produkt ausgewählt, dessen wichtigsten Rahmendaten Ihnen nachfolgend vorgestellt werden.  

Unlimited Turbo Long Optionsschein auf 10yr T-Notes

Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen Unlimited Turbo Long Optionsschein des Emittenten BNP Paribas ausgewählt. Das Produkt hat Basispreis und Knockout gleichauf bei 96,595 Punkte. Bei einem aktuellen Kurs von 112 Zählern ergibt sich somit ein Hebel von 7,14. Um möglichst wenig Kapital zu binden und gleichzeitig die maximal mögliche Hebelwirkung zu erzielen, wählen wir die Produkte stets so aus, dass gilt: Einsatz gleich Risiko. Der Stop-Loss im gehandelten Produkt bietet sich bei 0,20 Euro an. Die WKN lautet PE1890.

Wichtige Chartmarken

Widerstände:  115-117 Punkte

Unterstützungen: 110 und 108 Punkte

Unlimited Turbo Long Optionsschein auf 10yr T-Notes

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.

Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

* Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.

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