
Der Dax dürfte am Freitag bei etwas gesunkenen Ölpreisen mit leichten Gewinnen starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund eine Stunde vor dem Xetra-Haupthandel 0,2 Prozent höher auf 22.700 Punkte. Öl der Nordseesorte Brent kostet wieder etwas weniger als am Vortag, aber mit 107 Dollar immer noch deutlich mehr als 100 Dollar je Barrel.
Die Woche im Dax wurde geprägt durch seine immense Handelsspanne vom Montag. Hier war der Dax im Tagesverlauf bei widersprüchlicher Nachrichtenlage um spektakuläre 1.300 Punkte geschwankt. Zunächst hatte er mit 21.863 Punkten das bisherige Kriegstief erreicht, bevor er sich zeitweise sprunghaft auf 23.178 Punkte erholte. Auch der Ölpreis, momentan wichtigster Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt, bewegte sich die Woche über in der Spanne vom Montag.
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USA: Deutlich im Minus
Die am Mittwoch noch erholten New Yorker Börsen haben am Donnerstag wieder deutliche Verluste erlitten. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit rund um den Iran-Krieg waren die Anleger vorsichtig. Dass US-Präsident Donald Trump nach Drohungen mit einer Eskalation des Konflikts zuletzt eine weitere Verlängerung seines Ultimatums an den Iran nicht ausschloss, half den Aktienkursen nicht.
Der Leitindex Dow Jones Industrial ging 1,01 Prozent tiefer mit 45.960,11 Punkten aus dem Handel. Der marktbreite S&P 500 büßte 1,74 Prozent auf 6.477,16 Punkte ein. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es sogar um 2,38 Prozent auf 23.586,99 Punkte bergab, was einen weiteren Tiefstand seit September bedeutet. Er litt besonders unter der Schwäche von Halbleiteraktien.
Asien: Gemischtes Bild
In Asien haben sich die wichtigsten Aktienmärkte am Freitag unterschiedlich entwickelt. Während der japanische Leitindex Nikkei 225 etwas nachgab, legten die Indizes in China und der Sonderverwaltungszone Hongkong leicht zu. Die Ausschläge hielten sich dabei zum Abschluss einer turbulenten Woche in Grenzen.
Anleihen:
Devisen:
Rohöl:
Umstufungen von Aktien:
BERENBERG HEBT ZIEL FÜR SFC ENERGY AUF 18 (17) EUR - 'BUY'
BERENBERG SENKT ZIEL FÜR JOST WERKE AUF 82 (84) EUR - 'BUY'
BERENBERG SENKT ZIEL FÜR MEDIOS AUF 26 (27) EUR - 'BUY'
BERNSTEIN SENKT ZIEL FÜR CTS EVENTIM AUF 94 (100) EUR - 'OUTPERFORM'
GOLDMAN SENKT BEIERSDORF AUF 'NEUTRAL' (BUY) - ZIEL 90 (95) EUR
JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR DHL GROUP AUF 56,50 (55) EUR - 'OVERWEIGHT'
JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR FRAPORT AUF 86 (83) EUR - 'OVERWEIGHT'
MORGAN STANLEY HEBT EVONIK AUF 'OVERWEIGHT' - ZIEL 18 EUR
MORGAN STANLEY SENKT LANXESS AUF 'EQUAL-WEIGHT' - ZIEL 20 EUR
UBS SENKT ZIEL FÜR LUFTHANSA AUF 9,40 (9,50) EUR - 'BUY'
(mit Material von dpa-AFX)


