Trading-Chance AUD/USD: 84 Prozent Trefferquote
Der März neigt sich dem Ende entgegen. Eine sehr spannende Zeit innerhalb der Börsenjahres bricht damit an, denn gleich mehrere fundamental starke Effekte, die mit sich wiederholenden Prozessen zu tun haben, setzen ein. Das führt zu starken saisonalen Mustern, die wir systematisch ausnutzen können. Wir beginnen mit dem Australischen Dollar, einer Rohstoff-Währung, die für den Monat April eine außergewöhnlich hohe Anstiegswahrscheinlichkeit hat. Warum das so ist und wie genau sich diese Regelmäßigkeit ausnutzen lässt erklären wir im aktuellen Artikel.

Was sind Rohstoff-Währungen?
Europa ist nicht unbedingt eine rohstoffreiche Region. Speziell Deutschland verfügt kaum über Rohstoff-Ressourcen, weshalb die D-Mark damals und heute der Euro eben KEINE Rohstoff-Währungen sind. Anders verhält sich dies beim Australischen Dollar. Hierbei handelt es sich zweifelsfrei um eine bedeutende Rohstoff-Währung, denn Australien produziert viele Mineral-Rohstoffe, Metalle, aber besonders auch Agrar-Rohstoffe, wie zum Beispiel Weizen (einer der drei größten Exporteure weltweit), Hefe (Nummer eins), Hafer und Baumwolle. Von einer Rohstoff-Währung spricht man deshalb, weil die Rohstoff-Produktion und deren Exporte einen beträchtlichen Teil der Wirtschaftskraft ausmachen und dies sich auf die Währung auswirkt. So verwundert es nicht, dass der Australische Dollar jüngst schwächelte. Schließlich gab unter anderem der Goldpreis massiv nach, aber auch Getreide schwächelten seit Monatsmitte März spürbar.
Saisonalitäten aus der Intermarket-Beziehung
Saisonale Regelmäßigkeiten bei einer Rohstoff-Währung haben meist (wir zeigten dies bereits in vorangegangen Artikeln zu Rohstoff-Währungen auf) einen kausalen Zusammenhang mit den Ernte- und Pflanzzyklen der in der Währungsregion produzierten Agrar-Rohstoffe. Ein solches Muster gründet auf dem sich alljährlich wiederholenden Prozedere, nach dem die ausländischen Käufer von Rohstoffen aus der Währungsregion im Vorfeld der Erntesaison die Währung kaufen, um sich gegen Risiken abzusichern. Sobald die physische Lieferung erfolgt ist, lösen sie den „Hedge“ auf. Wir sehen daher meist einen Anstieg in den vier bis sechs Wochen VOR Beginn der sogenannten „Harvest-Season“ und ab Beginn selbiger einen Rückgang der Währungskurse. Gemäß des Australischen Erntekalenders ist ab Anfang Mai für gleich mehrere wichtige Rohstoffe der Anfang der Ernte-Saison. Wir befinden uns also in den vier bis sechs Wochen vor der „Harvest-Season“ und damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für steigende Kurse im AUD/USD.
Zwei saisonale Zeitfenster mit hoher Trefferquote
Unsere Strategie steigt in zwei Tranchen Long in den AUD/USD ein. Dabei wird die erste Position am 27. März (also Ende der vorigen Woche) eröffnet und am 18. April zum Handelsende glattgestellt. Wir haben einen Stop-Loss 400 Ticks unter dem Einstieg, sowie ein Gewinnziel 320 Ticks (3,2 Punkte) ÜBER dem Einstiegskurs. Dieses Setup ist in den hinter uns liegenden 26 Jahren in 84 Prozent der Fälle erfolgreich gewesen und produzierte Profite. Der Profit-Factor von 7,18 drückt dabei aus, dass es ein hochlukratives Setup ist.

Eine zweite Tranche wird zum Handelsbeginn am 4. April eingekauft und am Handelsende des 18. April glattgestellt. Fällt ein solches Datum auf ein Wochenende, so wird die Aktion zur im Regelwerk verankerten Uhrzeit am unmittelbar folgenden, tatsächlichen Handelstag umgesetzt. Der Stop-Loss beläuft sich auf 400, das Gewinnziel auf 320 Ticks. Die Trefferquote für dieses Setup liegt bei knapp 81 Prozent.

Das Makel aktuell
Die hohen Trefferquoten mögen begeistern. Und wenn wir in der Lage sind, dieses Setup genauso, wie wir es dargestellt haben, alljährlich über einen langen Zeitraum zu handeln, spielen wir einen großen statistischen Vorteil auch bestmöglich aus. Für die konkrete Situation aktuell haben wir ein Makel, welches uns zu einer moderateren Gewichtung unserer Trades anhält, als wir es normalerweise täten: die CoT-Daten! Laut dem wöchentlich von der CFTC veröffentlichten Commitment of Traders Report sind die Spekulanten (Fonds und kleine Händler) recht hoch investiert. Die kommerziellen Adressen hingegen haben umfassende Short-Positionen, was bedeutet, dass diese sich auf fallende Notierungen der Rohstoff-Währung einstellen. Das eine (die CoT-Daten) schließt das andere (die typische Saisonalität) nicht aus. Denn CoT-Daten sind kein Timing-Instrument, und unser saisonales Setup bezieht sich auf die nächsten vier Wochen. Dennoch halten wir es für angemessen, die Gewichtung zu reduzieren. Das ist der bessere Weg, als ein hochlukratives Setup auszusetzen und möglicherweise einen Top-Trades zu verpassen.
Fazit
Ja, die Chancen sind überdurchschnittlich hoch, mit steigenden Kursen des AUD/USD in den kommenden Wochen Geld verdienen zu können. Dennoch berücksichtigen wir auch die CoT-Daten und gewichten moderater. Wenn auch Sie an einem saisonalen Setup mit 80 bis 84 Prozent Trefferquote partizipieren möchten, haben wir ein passendes Produkt für Sie ausgesucht, welches wir nachfolgend vorstellen.
Unlimited Turbo Long Optionsschein auf AUD/USD
Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen Unlimited Turbo Long Optionsschein des Emittenten BNP Paribas ausgewählt. Das Produkt hat Basispreis und Knockout gleichauf bei 0,6259 Dollar. Bei einem aktuellen Kurs von 0,6850 US-Dollar ergibt sich somit ein Hebel von 11,33. Um möglichst wenig Kapital zu binden und gleichzeitig die maximal mögliche Hebelwirkung zu erzielen, wählen wir die Produkte stets so aus, dass gilt: Einsatz gleich Risiko. Der Stop-Loss im gehandelten Produkt bietet sich bei 0,20 Euro an. Die WKN lautet PG0X7L.
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 0,71 und 0,73 USD
Unterstützungen: 0,64 bis 0,67 USD
Unlimited Turbo Long Optionsschein auf AUD/USD
Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:
Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.
Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.
* Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.



