Henry Philippson

Der deutsche Aktienmarkt ist dank Hoffnungen im Iran-Krieg mit kräftigen Gewinnen in den Monat April gestartet und hat seinen jüngsten Erfolgskurs damit fortgesetzt. Der Dax stieg in der ersten Handelsstunde zeitweise bis auf 23.300 Punkte bevor Gewinnmitnahmen einsetzten. Eine Stunde nach Handelsbeginn notierte der Index 1,7 Prozent im Plus bei 23.171 Punkten.
Der Optimismus im Iran-Krieg machte sich auch bei den weiter gesunkenen Ölpreisen bemerkbar, die derzeit wichtigster Gradmesser für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger sind. Rohöl der Sorte Brent zur Lieferung im Juni fiel am Morgen unter die viel beachtete Marke von 100 US-Dollar je Barrel (159 Liter).
Siemens Energy war mit einem Plus von über sechs Prozent größter Gewinner im deutschen Leitindex gefolgt von der Commerzbank und der Deutschen Bank mit einem Plus von jeweils gut vier Prozent.
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BASF mit einem Minus von zwei Prozent und Brenntag mit Minus einem Prozent waren die schwächsten Werte im Dax am Morgen. Analystenurteile beflügelten die Rüstungstitel Rheinmetall und TKMS.


