Iran-Krieg sorgt für "spürbaren" Dämpfer bei den Maschinenbauern

Reuters · Uhr
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(Korrigiert ⁠Buchstaben/Land in Überschrift: Iran (nicht Irak)

Düsseldorf, 01. Apr (Reuters) - Die Ausweitung der geopolitischen Konflikte auf den Iran macht dem deutschen Maschinenbau zu schaffen. Nach einer Erholung im ‌vierten Quartal des Vorjahres hat die als Rückgrat der deutschen Wirtschaft geltende Branche im Februar ⁠einen "spürbaren" Dämpfer ⁠erhalten, wie der Branchenverband VDMA am Mittwoch mitteilte. Der Auftragseingang sank um zwölf Prozent, im Inland um 16 und im Ausland um elf Prozent. "Geopolitische Konflikte belasten unsere Geschäfte schon seit ‌längerem und jetzt ist noch ‌der Iran-Krieg dazugekommen, der für weitere Unsicherheit sorgt", erklärte VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt. "Für das globale Investitionsklima sind all ⁠diese Auseinandersetzungen eine schwere Belastung, die sich deutlich ‌bemerkbar macht."

Insgesamt habe sich ⁠die Stimmung bei den Unternehmen leicht eingetrübt. Eine im März erhobene Umfrage unter Mitgliedsfirmen ergab, dass rund ein Viertel der insgesamt 881 ‌Unternehmen ihre aktuelle ⁠Lage als "sehr gut" oder "gut" bewerteten. ⁠In der Umfrage von Ende Januar lag der Wert noch bei knapp 30 Prozent. Der Dämpfer falle jedoch moderat aus, was die Hoffnung auf eine zaghafte Konjunkturerholung im laufenden Jahr weiterhin am Leben halte, sagte Gernandt.

(Bericht von Anneli Palmen, redigiert von Philipp Krach. Bei ⁠Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‌Märkte).)

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