Automobilindustrie

BMW verzeichnet Absatzrückgang im ersten Quartal

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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BMW · Quelle: ilikeyellow/Shutterstock.com

Schwache Verkäufe in China und bei Elektroautos haben BMW im ersten Quartal gebremst. Die Münchner meldeten am Dienstag einen Absatz von 565.748 Autos, das waren 3,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitpunkt. Bei der Kernmarke BMW fiel der Rückgang mit 4,6 Prozent auf 496.050 Pkw sogar noch etwas stärker aus. Die Tochter Mini konnte dagegen um 5,9 Prozent auf 68.427 Autos zulegen. Rolls-Royce kam auf 1.271 Autos und damit 8 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Entscheidend für den Rückgang war ein deutliches Minus von 10 Prozent in China auf 143.958 Fahrzeuge. Der US-Markt gab um 4,3 Prozent auf 90.492 Wagen nach. Sehr viel besser lief es in Deutschland mit einem Wachstum von 10,7 Prozent auf 68.022 Autos. Europa insgesamt lag mit 236.422 Autos drei Prozent im Plus.

E-Auto-Verkäufe deutlich unter Druck

Nachdem BMW in den vergangenen Jahren oft mit besonders starken Zahlen im Bereich der Elektromobilität geglänzt hatte, zeigt sich dort aktuell eine Schwäche. Der Absatz reiner Elektroautos sackte um 20,1 Prozent auf 87.458 Fahrzeuge ab. Hier könnte sich - neben anderen Effekten - auch die Einführung der ersten Autos der neuen Modellgeneration "Neue Klasse" bemerkbar machen. Bisher sind nur sehr wenige Fahrzeuge ausgeliefert worden, sie macht aber seit rund einem halben Jahr einen relevanten Anteil der Elektroauto-Neubestellungen aus.

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"Mit deutlich mehr als 50.000 Auftragseingängen seit Bestellstart in Europa übertrifft das Kundeninteresse für den BMW iX3 unsere hohen Erwartungen", sagte BMW-Vertriebsvorstand Jochen Goller. "Und auch zum kürzlich vorgestellten zweiten Modell der Neuen Klasse, dem BMW i3, erreicht uns ausgesprochen positives Feedback."

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