
Der Schweizer Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan hat zum Jahresauftakt von einem starken Duftstoffgeschäft profitiert und damit Rückgänge in der Lebensmittelsparte abgefedert. Die Erlöse sanken im ersten Quartal 2026 zwar um 5,2 Prozent auf 1,88 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bereinigt um Währungs- und Zukaufeffekte verzeichnete Givaudan jedoch ein organisches Wachstum von 2,8 Prozent. Damit schnitt der Konzern besser ab als von Analysten erwartet, die durchschnittlich mit einem Plus von 1,9 Prozent gerechnet hatten.
Treiber war die Duftstoffsparte mit einem organischen Plus von 5,9 Prozent. Die Lebensmittelaromen schwächelten hingegen mit einem organischen Rückgang von 0,4 Prozent. Besonders in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Lateinamerika ging der Umsatz nach einem starken Wachstum im Vorjahr zurück. Um die steigenden Beschaffungskosten abzufedern, setze der Konzern Preiserhöhungen bei seinen Kunden durch. Zudem bestätigte Givaudan seine mittelfristigen Wachstumsziele. Bis 2030 will das Unternehmen aus Genf ein durchschnittliches jährliches organisches Umsatzwachstum von vier bis sechs Prozent sowie einen freien Cashflow von mindestens zwölf Prozent im Fünfjahreszeitraum erreichen. Die Givaudan-Aktien legten im vorbörslichen Handel um 2,9 Prozent zu.




