Bank of America überrascht mit starkem Investmentbanking

Die Bank of America hat im ersten Quartal dank eines überraschend starken Investmentbanking-Geschäfts wie die meisten anderen US-Banken die Erwartungen übertroffen. Der Nettogewinn stieg von Januar bis März um 16 Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. Der Gewinn je Aktie lag mit 1,11 Dollar über den Schätzungen der Analysten. Die Aktie der Bank of America stiegen vorbörslich um 1,5 Prozent.
Die US-Banken profitieren derzeit von starken Schwankungen an den Märkten, die Anleger aktiver werden lassen oder dazu zwingen, sich abzusichern. Zudem floriert trotz geopolitischer Spannungen das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen. Die Gebühren für die Beratung von Unternehmen bei solchen Transaktionen stiegen bei der Bank of America um 21 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar. Erwartet hatte die Bank lediglich einen Zuwachs von zehn Prozent.
Die Marktschwankungen schlugen sich im ersten Quartal zudem in Erträgen aus dem Handel von 6,4 Milliarden Dollar nieder. Dies entspricht einem Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. "Wir bleiben auf der Hut, wie sich die Risiken entwickeln", erklärte Vorstandschef Bryan Moynihan. Eine gesunde Nachfrage der Kunden, eine solide Kauflust der Verbraucher und eine stabile Qualität der Vermögenswerte deuteten jedoch darauf hin, dass die US-Konjunktur widerstandsfähig sei.



