EU mahnt Meta wegen Gebühren für KI-Assistenten von Dritten ab

Reuters · Uhr
Artikel teilen:

Brüssel, ⁠15. Apr (Reuters) - Der US-Internetkonzern Meta soll nach dem Willen der Europäischen Union (EU) seine Gebühren für KI-Chatbots ‌von Drittanbietern auf WhatsApp wieder streichen. Die zusätzlichen Kosten behinderten den ⁠Wettbewerb ⁠und verstießen gegen europäisches Recht, teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit. Zudem drohte sie mit einstweiligen Maßnahmen zur Sicherung fairer ‌Marktbedingungen.

Meta hatte diese im ‌März zunächst abgewendet, indem der Konzern den Messengerdienst WhatsApp für konkurrierende ⁠Chatbots öffnete. Die Nutzung der Plattform, ‌auf der ⁠zuvor nur die Meta-eigene Künstliche Intelligenz (KI) "AI Assistant" zur Verfügung stand, ist für Drittanbieter jedoch nicht ‌kostenfrei. Angestoßen ⁠hatte die EU-Ermittlungen ⁠das Startup Interaction Company of California, das den KI-Assistenten "Poke.com" entwickelt hat.

(Bericht von Gianluca Lo Nostro; geschrieben von Hakan Ersen, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an ⁠unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‌Märkte).)

Plus-Analysen
Trading-Impuls
Befreiungsschlag bei Lanxess? Diese Marken sind entscheidendheute, 14:33 Uhr · onvista
Warnung vor Crash-Gefahr
Wo Michael Burry Recht hatheute, 12:30 Uhr · onvista
Minimum Volatility
Ist dieser Index besser als der MSCI World?08. Mai · onvista