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Finanzministerium lehnt Commerzbank-Übernahme durch UniCredit weiter strikt ab

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Berlin, ⁠20. Apr (Reuters) - Das SPD-geführte Bundesfinanzministerium spricht sich weiterhin klar gegen eine Übernahme der Commerzbank durch die italienische UniCredit aus. "Der Bund unterstützt die ‌Strategie der Eigenständigkeit der Commerzbank", sagte ein Sprecher des Ministeriums am Montag in Berlin. "Eine feindliche ⁠Übernahme ⁠wäre - insbesondere mit Blick auf eine systemrelevante Bank wie die Commerzbank - nicht akzeptabel." Die bekannte Position der Regierung habe sich nicht geändert.

Die jüngsten Aussagen der UniCredit wollte ‌das Ministerium nicht kommentieren. Die ‌Mailänder haben der Commerzbank für den Fall einer Übernahme einen deutlich höheren Gewinn in Aussicht ⁠gestellt. Der Nettogewinn soll bis 2028 auf ‌rund 5,1 Milliarden Euro ⁠steigen. Dies seien 600 Millionen Euro mehr als die bisherige Konsensschätzung von 4,5 Milliarden Euro. UniCredit zufolge ist die Commerzbank ‌nicht ausreichend ⁠auf künftige Herausforderungen vorbereitet und ⁠konzentriere sich zu sehr auf kurzfristige Ziele.

Die Bundesregierung hält noch zwölf Prozent an der Commerzbank. Die Beteiligung geht auf die Rettung des Frankfurter Instituts in der weltweiten Finanzkrise von 2008 zurück.

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