Airbus kauft französische Firma Quarkslab

Der europäische Flugzeugbauer Airbus stärkt seine Rüstungs- und Raumfahrt-Sparte mit dem französischen Cybersicherheits-Spezialisten Quarkslab. Airbus wolle mit dem Kauf der 2011 gegründeten Firma mit rund 100 Mitarbeitern in Paris und Rennes seine Position als "vertrauenswürdiger, unabhängiger Partner für französische Behörden ausbauen", erklärte das Unternehmen am Dienstag. Quarkslab arbeitet schon jetzt mit Airbus zusammen. Firmengründer und Vorstandschef Fred Raynal hatte seine Karriere in der Cyber-Sparte des Konzerns begonnen. Bei Quarkslab war 2020 der französische Finanzinvestor Tikehau eingestiegen. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.
Quarkslab verspricht seinen Kunden vor allem in der Rüstungs- und Luftfahrtbranche Schutz vor Cyberattacken auf ihre Software und vor Manipulationen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. "Diese Übernahme stärkt unsere Fähigkeiten, um den digitalen Schutzschild zu bauen, mit dem unsere Heimatländer und ihre Verbündeten den Vorsprung in der Cybersicherheit aufrecht erhalten können", sagte Airbus-Rüstungsmanager Francois Lombard.
Cyber-Angriffe werden immer mehr zum Mittel elektronischer Kriegsführung. Erst im März hatte Airbus die britische Ultra Cyber Ltd übernommen. Die deutsche Infodas gehört bereits seit 2024 zu dem französisch-deutschen Konzern.



