EU prüft Ceconomy-Übernahme durch JD.com auf chinesische Subventionen

Reuters · Uhr
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Brüssel, ⁠22. Apr (Reuters) - Die EU-Wettbewerbshüter prüfen die 2,5 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Elektronikhändlers Ceconomy durch den chinesischen Online-Riesen JD.com auf mögliche staatliche ‌Subventionen. Die Europäische Kommission hat bis zum 28. Mai Zeit für eine vorläufige Untersuchung, ⁠wie aus ⁠Unterlagen der Brüsseler Behörde hervorgeht, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Sollten sich die Bedenken erhärten, könnte anschließend eine vertiefte Untersuchung eingeleitet werden, die Zugeständnisse von JD.com erfordern ‌könnte.

Die Prüfung erfolgt auf Grundlage ‌der EU-Verordnung über drittstaatliche Subventionen, die unfaire staatliche Beihilfen aus dem Ausland unterbinden soll. ⁠Nach den EU-Fusionskontrollvorschriften ist das Geschäft hingegen nicht ‌überprüfungspflichtig. Mit der Übernahme ⁠der zu Ceconomy gehörenden Elektronikmärkte MediaMarkt und Saturn will einer der größten chinesischen Einzelhändler seine Präsenz außerhalb des Heimatmarktes ‌ausbauen. Das Vorhaben ⁠stößt jedoch bereits in ⁠Österreich auf Hürden, wo es nach den nationalen Regeln für ausländische Direktinvestitionen geprüft wird. Die italienische Regierung hat der Transaktion hingegen bereits grünes Licht gegeben.

(Bericht von Foo Yun Chee, bearbeitet von Patricia Weiß, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden ⁠Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‌Märkte).)

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