Das große Bild
Seit Tagen pendelt der DAX® um die 200-Tage-Linie (akt. bei 24.112 Punkten). Die aktuelle Lethargie sowie den Monatsultimo nehmen wir zum Anlass, um eine höhere Zeitebene zu analysieren. Getreu dem Motto: „if in doubt, zoom out.“ Auf Monatsbasis haben die deutschen Standardwerte genau dort die Kurve bekommen, wo das Aktienbarometer drehen musste. Gemeint ist einerseits der Aufwärtstrend seit Herbst 2022 (akt. bei 23.587 Punkten) und andererseits die horizontalen Unterstützungen bei rund 22.900 Punkten. Im Zusammenspiel bildeten beide Kriterien eine sehr wichtige Kreuzunterstützung. Auffällig ist darüber hinaus die Aprilkerze, die vollständig innerhalb des März-Pendants ausgebildet wurde. Per Saldo liegt auf Monatsbasis also ein klassischer Innenstab vor, der zudem durch das äquivalente Phänomen auf Wochenbasis untermauert wird. Vor diesem Hintergrund würde ein Anstieg über das jüngste Monatshoch (24.792 Punkte) den beschriebenen „inside month“ nach oben auflösen, während ein Bruch der Bastion bei 22.900 Punkten dem Chartbild einen echten Nackenschlag versetzen würde. Eine Vielzahl von Indikatoren (z. B. MAD, RSI) besitzt unverändert eine ordentliche Fallhöhe.
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DAX® (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
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