
Die Kriegssorgen rund um den Iran lassen die Anleger auch am Montag nicht los und setzen den Dax bei erneut steigenden Ölpreisen weiter unter Druck. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex gut zwei Stunden vor dem Xetra-Auftakt mit minus 0,2 Prozent auf 24.289 Punkte. Der Dax dürfte sich damit weiter von seinem noch in der Vorwoche bei 25.152 Punkten erreichten höchsten Stand seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar entfernen.
Die USA und der Iran kommen bei ihren Bemühungen um ein Ende des Kriegs nicht voran. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die jüngste Antwort des Irans auf den US-Vorschlag für eine diplomatische Lösung des Konflikts als "völlig inakzeptabel" und sprach weitere Drohungen gegen die Islamische Republik aus. In der Berichtssaison stehen am Montag aus dem Dax der Rückversicherer Hannover Rück sowie der Anlagenbauer Gea Group mit Quartalszahlen auf der Agenda.
US-Indizes erreichen neue Allzeithochs
Ungeachtet wieder zunehmender Spannungen im Nahost-Konflikt haben die US-Aktienmärkte am Freitag angeführt von starken Technologiewerten mehrheitlich zugelegt. Dabei erklommen der S&P 500 und der Nasdaq 100 erneut Rekordhochs. Der US-Arbeitsmarktbericht für April fiel merklich besser als erwartet aus, während der von der Universität Michigan erhobene Konsumklimaindex stärker als erwartet auf ein Rekordtief fiel. Der Dow Jones Industrial schloss nahezu unverändert. Daraus resultierte für den US-Leitindex ein Wochengewinn von 0,2 Prozent.
Asien: Deutliche Gewinne in China
In Asien haben die Aktienmärkte am Montag den steigenden Ölpreisen getrotzt. Der japanische Leitindex Nikkei 225 stieg zum Wochenauftakt um bis zu ein Prozent auf ein weiteres Rekordhoch, gab aber im Handelsverlauf die Gewinne wieder ab. An den chinesischen Festlandsbörsen ging es dagegen kräftig nach oben. Hier stützten unter anderem die am Samstag veröffentlichten positiven Handelsbilanzdaten. Leichte Gewinne gab es am Montag an der Börse der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong.
Renten
Devisen
Rohöl
Umstufungen von Aktien
- BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR RHEINMETALL AUF 2035 (2125) EUR - 'OVERWEIGHT'
- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR DEUTZ AUF 13 (11,50) EUR - 'BUY'
- BERENBERG SENKT MTU AUF 'HOLD' (BUY) - ZIEL 350 (420) EUR
- BERENBERG SENKT ZIEL FÜR EVOTEC AUF 9,40 (9,70) EUR - 'BUY'
- CITIGROUP SENKT ZIEL FÜR HUGO BOSS AUF 38 (39) EUR - 'NEUTRAL'
- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR BASF AUF 65 (63) EUR - 'BUY'
- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR RATIONAL AUF 818 (832) EUR - 'BUY'
- JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR COMMERZBANK AUF 37 (36) EUR - 'NEUTRAL'
- ODDO BHF SENKT ZIEL FÜR SIEMENS HEALTHINEERS AUF 49 (56) EUR - 'OUTPERFORM'
- RBC SENKT ZIEL FÜR ZALANDO AUF 28 (30) EUR - 'OUTPERFORM'
- STIFEL SENKT HELLOFRESH AUF 'SELL' - ZIEL 3,50 EUR
(mit Material von dpa-AFX)
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