US-Elektromarke

VW-Tochter Scout erwägt Börsengang

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Die amerikanische Volkswagen-Tochter Scout zieht zur Finanzierung auch einen Börsengang in Betracht. "Das gesamte Scout-Projekt war vom ersten Tag an so konzipiert, dass ‌es strategische Investoren oder Partner finden oder an die Börse gehen könnte", sagte Konzernchef Scott ⁠Keogh ⁠dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Außenkapital sei eine Option, die auf dem Tisch liege. Er verwies in diesem Zusammenhang auf US-Investmentfonds, die auf eine industrielle Wiederbelebung der USA ausgerichtet seien. Scout ist bewusst als ‌eigenständige Einheit innerhalb des Wolfsburger ‌Konzerns aufgebaut worden.

Keogh wies zugleich Kritik an den gestiegenen Kosten für das Projekt zurück. Es handle ⁠sich um eine Kommunikationspanne, dass das kommunizierte Budget ‌von zwei auf drei ⁠Milliarden Dollar geklettert sei. Die geringere Summe sei lediglich eine Mindestzusage gewesen, um Fördermittel zu sichern. Das Gesamtbudget sei von ‌VW von Anfang ⁠an genehmigt worden.

Volkswagen hatte Scout ⁠im Jahr 2022 ursprünglich als reine Elektromarke vorgestellt. Angesichts des sich verlangsamenden Wachstums bei den Verkäufen von E-Autos in den USA schwenkte der Autokonzern jedoch später um und nahm auch die Hybrid-Modelle ins Programm auf.

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