Energietechnik-Konzern

Siemens Energy zieht Aktienrückkauf vor

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Quelle: Homepage Siemens Energy

Angesichts der glänzend laufenden Geschäfte kauft der Energietechnik-Konzern Siemens Energy bis zum Herbst mehr eigene Aktien zurück als bisher geplant. Wegen des unerwartet hohen operativen Mittelzuflusses werde der Konzern im laufenden Geschäftsjahr 2025/26 (bis Ende September) ‌bis zu eine Milliarde Euro mehr für Aktienrückkäufe ausgeben, teilte Siemens Energy am Dienstag bei Vorlage der endgültigen Quartalszahlen mit.

Den für ⁠2025/26 in ⁠Aussicht gestellten Aktienrückkauf über zwei Milliarden Euro hat das Unternehmen bis auf 200 Millionen bereits ausgeschöpft. Am Gesamtvolumen des bis 2028 geplanten Rückkaufprogramms von sechs Milliarden Euro ändere sich nichts.

Der Mittelzufluss (Cash-flow) vor Steuern war im zweiten Quartal (Januar bis März) um 42 Prozent auf 1,98 ‌Milliarden Euro nach oben geschnellt. Dazu hätten ‌auch Anzahlungen für Aufträge beigetragen, erklärte Siemens Energy. Der Boom bei Rechenzentren für Künstliche Intelligenz und der Ausbau der Hochspannungsnetze hatten dem Konzern einen Rekord-Auftragseingang ⁠von 17,7 Milliarden Euro beschert, wie das Unternehmen bereits Ende April mitgeteilt ‌hatte. Bis Ende September soll der ⁠Cash-flow demnach auf acht Milliarden Euro steigen, vorher hatte Siemens Energy vier bis fünf Milliarden angepeilt.

Auch die Umsatz- und Gewinnprognose hatte Vorstandschef Christian Bruch wegen der starken Zahlen in den ‌Sparten Grid Technologies und Gas Services ⁠angehoben. "Das Marktumfeld, in dem wir ⁠uns bewegen, bleibt trotz geopolitischer Unsicherheiten sehr positiv. (...) Dass wir den Ausblick anheben, zeigt unsere Überzeugung, dass sich diese Entwicklung fortsetzt", erläuterte Bruch am Dienstag. "Zugleich ist es Ausdruck der Resilienz von Siemens Energy und unserer Fähigkeit, Projekte erfolgreich umzusetzen."

Im Vordergrund stünden in den nächsten Monaten die Abarbeitung des hohen Auftragsbestandes von 154 Milliarden Euro und das Ende der Verluste bei der Windkraft-Tochter Siemens Gamesa.

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