Siemens pendeln zwischen Gewinnen und Verlusten - "durchwachsene" Zahlen

Bei den Aktien von Siemens hat sich am Mittwoch keine klare Richtung gezeigt. Nach anfänglichen Gewinnen drehte die Aktie ins Minus und verlor bis zu 2,1 Prozent, ehe sich der Kurs wieder erholte. Zuletzt legte die Aktie in einem deutlich erholten Gesamtmarkt 0,4 Prozent zu. Analysten verwiesen auf durchwachsene Quartalszahlen.
In den Monaten Januar bis März stieg der Auftragseingang um 11 Prozent auf 24,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte. Das war mehr als Analysten zuvor erwartet hatten. Die Umsätze stagnierten hingegen bei rund 19,8 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis - sprich währungs- und portfoliobereinigt - stiegen die Erlöse um sechs Prozent.
Das Ergebnis des industriellen Geschäfts sank hingegen um acht Prozent auf knapp drei Milliarden Euro. Dabei konnte die Sparte Digital Industries, die das Automatisierungs- und das Softwaregeschäft enthält, deutlich zulegen. Dagegen sank etwa das Ergebnis bei Mobility wegen Belastungen durch US-Zölle. Smart Infrastructure hatte im vergangenen Jahr von einem Verkaufserlös profitiert, konnte sich aber ansonsten in den meisten Geschäften verbessern. Die Medizintechniktochter Siemens Healthineers hatte bereits in der vergangenen Woche einen Gewinnrückgang gemeldet. Unter dem Strich sank der Gewinn um acht Prozent auf 2,2 Milliarden Euro.
Alexander Hauenstein von der DZ Bank sprach von gemischten Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal. So liege der Umsatz um zwei Prozent unter der Konsensschätzung. Der Auftragseingang auf Konzernebene habe dagegen die Markterwartung um acht Prozent überboten. Die bereinigten Margen zeigten ein "durchwachsenes" Bild.




