Chinesischer Elektroautobauer

BYD im Gespräch mit Stellantis zur Übernahme von Fabriken

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Ein BYD-Autohaus ist zu sehen.
Quelle: Adobe.com/RNL Fotografia

Der chinesische Elektroautobauer BYD verhandelt mit Stellantis und anderen europäischen Herstellern über die Übernahme wenig ausgelasteter Fabriken in Europa. Das sagte die BYD-Managerin Stella Li der ‌Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch in einem Interview.

Der weltgrößte Anbieter von Elektrofahrzeugen diskutiere mögliche Vereinbarungen zur Übernahme ⁠von ⁠Werken in Ländern wie Italien. "Wir sprechen nicht nur mit Stellantis, wir sprechen auch mit anderen Unternehmen", sagte Li. Dabei bevorzuge BYD den alleinigen Betrieb der Anlagen anstelle von Gemeinschaftsunternehmen.

"Wir halten Ausschau nach ‌allen verfügbaren Werken in Europa, ‌da wir diese freien Kapazitäten nutzen möchten", sagte die Managerin. Stellantis äußerte sich zunächst nicht. Der Opel-Mutterkonzern gab ⁠kürzlich bekannt, zusammen mit dem chinesischen Partner Leapmotor in ‌Europa Autos zu bauen - ⁠zum Beispiel ein Elektro-SUV von Opel.

BYD hat ein eigenes Werk in Ungarn gebaut, plant ein weiteres in der Türkei und sprach im ‌vergangenen Jahr über die ⁠Option eines dritten Standorts. BYD ⁠steht im Heimatmarkt China unter Druck und forciert deshalb seine Auslandsexpansion.

Europäische Autobauer haben unterdessen Überkapazitäten - so auch Volkswagen. Die Regierung Sachsens regte deshalb aus Sorge um den Standort Zwickau kürzlich an, das Werk mit einem chinesischen Partner zu betreiben.

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