Neue Kraftwerke: Regierung rechnet mit Milliardenkosten für Stromkunden

Reuters · Uhr
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Berlin, ⁠13. Mai (Reuters) - Der Bau neuer Kraftwerke zur Sicherung der Stromversorgung könnte die Stromkunden ab 2031 jährlich mit bis zu drei Milliarden ‌Euro belasten. Dies geht aus dem am Mittwoch von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzentwurf ⁠für ⁠die Kraftwerkstrategie hervor. Für 2031 rechnet die Regierung demnach mit Förderkosten von einer bis drei Milliarden Euro, von 2032 bis 2045 dann mit 0,9 bis 2,3 ‌Milliarden Euro jährlich. Finanziert ‌werden soll dies über eine Umlage, die mit einem eigenen Gesetz 2027 beschlossen und ⁠ab 2031 von den Stromkunden getragen werden ‌soll.

Der Entwurf legt zudem ⁠den Höchstwert für die Gebote von Energieversorgern fest, die sich in Ausschreibungen für den Bau neuer Kraftwerkskapazitäten bewerben. ‌Dieser beträgt ⁠für die neuen Langzeit- und ⁠Erzeugungskapazitäten 173.000 Euro je Megawatt reduzierter Leistung pro Jahr. Mit der Obergrenze solle eine Überförderung verhindert werden, die durch strategisches Verhalten oder zu wenig Wettbewerb entstehen könne.

(Bericht von Holger Hansen, redigiert von Christian RüttgerBei Rückfragen wenden Sie ⁠sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‌Märkte).)

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