Strom für Drohnen - SFC Energy ergattert Rekordauftrag für die Ukraine

Reuters · Uhr
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Berlin, 13. ⁠Mai (Reuters) - Ein Rekordauftrag für die Lieferung militärtauglicher Energiesysteme an die Ukraine verleiht dem Brennstoffzellen-Anbieter SFC Energy Auftrieb. Das Unternehmen habe eine Bestellung über rund 42,7 Millionen Euro erhalten, teilte SFC mit. Bei der Order ‌im Zusammenhang mit einer Ukraine-Initiative der Bundesregierung handele sich um den größten Einzelauftrag der Firmengeschichte. Wie das Unternehmen aus Brunnthal bei ⁠München weiter ⁠mitteilte, sollen die mobilen Anlagen sowohl für militärische als auch zivile Zwecke eingesetzt werden. Sie dienen demnach unter anderem dem Aufladen von Drohnen und der Stromversorgung von Kommunikationsgeräten. SFC hob seine Jahresprognose an. Die Aktien des SDax-Unternehmens legten am Mittwoch bis zu ‌14,4 Prozent zu.

"Wir danken der Ukraine für ‌das Vertrauen und sind stolz, im Rahmen der Ertüchtigungsinitiative der Bundesregierung einen sinnvollen und wichtigen Beitrag leisten zu können", erklärte Vorstandschef Peter Podesser. ⁠Die bestellten Systeme zeichneten sich durch eine sehr geringe Wärme- und ‌Geräuschentwicklung aus. Dies verschaffe klare taktische ⁠Vorteile und erhöhe die Sicherheit der Einsatzkräfte. Parallel zur Auslieferung plane das Unternehmen in Abstimmung mit dem Sonderstab Ukraine des Bundesverteidigungsministeriums den Aufbau lokaler Strukturen für Wartung und Training ‌in der Ukraine. Ziel sei ⁠es unter anderem, die nachhaltige Nutzung ⁠der Systeme sicherzustellen sowie einen Beitrag zum zivilen Wiederaufbau zu leisten.

SFC Energy erwartet nach dem Auftragseingang nun für 2026 einen Umsatz von 163 bis 175 Millionen Euro statt der bisher angepeilten 150 bis 160 Millionen Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) soll auf 29 bis 34 Millionen Euro steigen. Zuvor hatte das Unternehmen hier 20 bis 24 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

(Bericht von Elke ⁠Ahlswede, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‌Märkte).)

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