Kongo meldet Ebola-Ausbruch - Auswärtiges Amt ergänzt Reisewarnung

Reuters · Uhr
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15. ⁠Mai (Reuters) - In der Demokratischen Republik Kongo ist in der Provinz Ituri die Seuche Ebola ausgebrochen. Das Auswärtige Amt ‌in Berlin ergänzte daraufhin am Freitag seine aufgrund der Sicherheitslage ohnehin bestehende ⁠Teilreisewarnung ⁠für das Land. Es weist nun auch explizit auf den Ebola-Ausbruch in der Provinz Ituri hin.

Bislang seien 65 Todesfälle unter 246 Verdachtsfällen ‌registriert worden, teilte die ‌panafrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC am Freitag mit. Erschwert wird die Bekämpfung laut ⁠Experten dadurch, dass es sich nach ersten ‌Erkenntnissen um eine ⁠andere Variante als den vorherrschenden Zaire-Stamm handeln könnte, für den Impfstoffe und Medikamente entwickelt worden seien. ‌Der Ausbruch ⁠ereignet sich zudem vor ⁠dem Hintergrund einer schweren Sicherheitskrise in der Region.

(Bericht von Erikas Mwisi, Nilutpal Timsina und Clement Bonnerot sowie Mitarbeit von Holger Hansen in Berlin, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte ⁠an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‌Märkte).)

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