Australien drängt chinesische Anteilseigner aus Northern Minerals

Reuters · Uhr
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Melbourne, ⁠18. Mai (Reuters) - Aus Sorge vor einer Übernahme durch chinesische Akteure zwingt die australische Regierung sechs Anteilseigner des Seltene-Erden-Konzerns Northern Minerals ‌zum Verkauf ihrer Aktien. Die Entscheidung ziele darauf ab, die nationalen Interessen des ⁠Landes ⁠zu schützen und die Einhaltung der Vorschriften für Auslandsinvestitionen zu gewährleisten, erklärte Finanzminister Jim Chalmers am Montag. "Wir verfügen über ein robustes und nicht-diskriminierendes Regelwerk ‌für Auslandsinvestitionen und werden bei ‌Bedarf weitere Maßnahmen ergreifen, um unsere nationalen Interessen in dieser Angelegenheit zu schützen." ⁠Northern Minerals teilte mit, man sei sich ‌der Anordnungen des ⁠Finanzministers bewusst und prüfe die nächsten Schritte.

Das Unternehmen entwickelt das Browns-Range-Projekt für schwere Seltene Erden in Westaustralien. Westliche ‌Regierungen bemühen ⁠sich derzeit darum, die Vormachtstellung ⁠Chinas in diesem Sektor zu verringern. Schwere Seltene Erden sind für Branchen wie die Halbleiter- und die Verteidigungsindustrie von entscheidender Bedeutung.

(Bericht von Melanie Burton, bearbeitet von Ralf Banser, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie ⁠sich an die Redaktionsleitung unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‌Märkte).)

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