Wasser - ein Hightech-Thema für Investoren mit Weitblick
Gold kann man haben, Wasser muss man haben. Der Bedarf an Wasser steigt weltweit, die Versorgung komplexer. Daher kann es sich durchaus lohnen, in einen ETF zu investieren, der die ganze Breite an Technologien der globalen Wasserversorgung abdeckt.

Unser Planet ist zu 70 Prozent von Wasser bedeckt. Und auch, wenn nur etwa drei Prozent dieser gigantischen Wassermenge Süßwasser ist: Selbst das würde reichen, Pflanzen, Tiere sowie uns Menschen problemlos und auf Dauer zu versorgen. Leider ist diese Rechnung zu einfach.
Denn tatsächlich stehen nur zwischen 0,3 und 1,0 Prozent der Gesamt-Wassermenge als Trinkwasser zur Verfügung, der Rest ist in Gletschern und Polkappen gebunden. Und wer da auf den Gedanken kommt, dass die ja gerade abschmelzen: Von den Folgen für das Ökosystem abgesehen bringt das alleine deswegen wenig, weil das Polkappen-Wasser sich mit dem Salzwasser der Meere vermischt und das Gletscherwasser großenteils dort auftaucht, wo es mehr Schaden als Nutzen bringt. Was zu dem Problem führt, welches das Thema Wasser in den kommenden Jahren und Jahrzehnten immer bedeutsamer macht:
Wasser muss heutzutage mit Hilfe von Technologie „gemanagt“ werden
Das im Prinzip ausreichend vorhandene Wasser ist meist nicht dort, wo es benötigt wird. Und die Basisquelle in Form von Regen wird immer unberechenbarer: Er kommt immer unregelmäßiger und wenn er kommt, dann ist es oft so viel, dass es die Böden wegschwemmt, statt das Grundwasser aufzufüllen.
Um diese Probleme idealerweise deutlich und dauerhaft zu reduzieren, braucht es u.a. folgende Ansätze: Effektivere Wassernutzung durch Industrie und Landwirtschaft, Reinigung und Aufbereitung verschmutzten Wassers, Bereitstellung des Wassers dort, wo es benötigt wird.
Hier schnell zu handeln ist zwingend. Aber viele Maßnahmen können den Prozess nur bremsen und erst in Jahrzehnten, womöglich in Jahrhunderten wieder umkehren. Bis dahin muss sich die Menschheit etwas einfallen lassen. Diejenigen Unternehmen, die sich mit diesem Thema befassen, werden daher wohl auf Jahre hinaus alle Hände voll zu tun haben. Es wird immer neue, innovative Ideen und Technologien bedürfen, die wiederum für einen Anleger auch immer wieder neue Chancen bereithalten können. Der ETF, den wir Ihnen hier vorstellen, deckt dieses breite Feld ab.
Der iShares Global Water ETF deckt die komplette Bandbreite des Zukunftsmarkts Wasser ab
Und ein breites Feld ist das in der Tat. Eine große Zahl an Unternehmen weltweit hat sich dieser Herausforderung angenommen, ob es um den Transport, die Aufbereitung, die Verfügbarkeit oder die Erschließung des Wasser-Zugangs in besonders kritischen Weltregionen geht: Man ist an der Sache dran.
Der dem iShares Global Water ETF zugrundeliegende S&P Global Water Index listet Unternehmen aus der ganzen Welt, die in diesem Themenbereich agieren. Sie alle werden in der im Index bestehenden Gewichtung auch im ETF abgebildet, was zu einer breiten Streuung der Chancen und Risiken führt: Man ist mit diesem ETF in Bezug auf Weltregionen, Einzelthemen und der Größe der im ETF zusammen gefassten Unternehmen sehr gut diversifiziert.
Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie breit die Palette an Unternehmen ist, die im Themenbereich Wasser agieren, hier ein paar Beispiele aus dem Kreis der von ihrer Gewichtung her größten Unternehmen im Index:
American Water Works, United Utilities, Companhia de Saneamento Basico do Estado De Sao Paulo und Severn Trent gehören zu den größten Positionen im Index, alle sind Wasser-Versorgungsunternehmen. Ersteres versorgt große Teile des Ostens der USA und Kanada, die drei anderen sind in England, Brasilien und Wales aktiv.
Xylem und Veralto entwickeln und produzieren Technologien für die Wasserversorgung und Wasseraufbereitung sowie Messtechniken rund um das Thema Wasser. Advanced Drainage Systems ist ein US-Spezialist für Rohre und Tanks im Bereich Wasserversorgung. Und natürlich darf der weltbekannte Schweizer Sanitärspezialist Geberit nicht fehlen, auch er gehört zu den am höchsten gewichteten Unternehmen im Index und im ETF.
iShares S&P 500 Global Water UCITS ETF
Ein Investment in ein Umweltthema … und in einen lukrativen Wachstumsmarkt
Je schwieriger sich eine weltweit ausreichende Versorgung mit Wasser darstellt, desto mehr innovative Technologie wird benötigt und desto mehr Unternehmen sind mit Lösungen beschäftigt. Daher ist ein Investment in diesen Themenbereich nicht nur eines, mit dem Sie an einer der wichtigsten Aufgaben der Menschheit teilhaben können. Es ist auch eines mit großen Renditechancen.
Denn diese Unternehmen werden zahlreicher und wachsen. Und mit ihnen wachsen auch ihre Umsätze und Gewinne. Das schlägt sich entsprechend in der Performance des iShares Global Water ETF nieder, den Sie hier im direkten Vergleich zum MSCI World Index seit Start des ETF im Jahr 2007 sehen, beide Kursverläufe sind, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, in Euro abgebildet:

Diese Performance ist beindruckend, erst in den letzten Wochen hat sich der MSCI World vor den ETF geschoben, was aber ausschließlich an der momentanen Kaufwelle in Halbleiter-Aktien liegt, die mittlerweile eher Risiko als Chance ist. Wobei man berücksichtigen muss, dass die halbjährliche Ausschüttung der Dividenden durch den ETF in dieser Performance nicht abgebildet ist, die kommt also noch hinzu.
Diese hervorragende Kursentwicklung darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Börse keine Einbahnstraße ist. Auch Aktien des Themenbereichs Wasser durchlaufen Korrekturphasen, die zwar durch die obengenannte, breite Streuung des iShares Global Water ETFs gelindert werden können, aber nie ausbleiben, wie der Chart zeigt. Wie ließe sich das Risiko verringern, sein Kapital ausgerechnet nahe an einem mittelfristigen Zwischenhoch zu investieren?
Der Vorteil des „Averaging-Effekts“: Investieren mit Sparplan
Der iShares Global Water ETF erfüllt die Voraussetzungen für Sparpläne. Sparpläne haben neben dem Aspekt des Komforts, dass automatisch regelmäßig zu vom Anleger gewünschten Zeitpunkt in einer frei wählbaren Summe gekauft wird, einen wichtigen Vorteil:

Dadurch, dass man regelmäßig eine gleich hohe Summe investiert, kauft man nach einem starken Anstieg der Kurse weniger, nach einer Abwärtsbewegung aber dann umso mehr ETF-Anteile. Das führt zum „Averaging-Effekt“, d.h. man glättet die Schwankungen des Marktes durch die unterschiedliche Zahl gekaufter Anteile bei gleichbleibender Investmentsumme. Die vorstehende Grafik empfindet diesen Effekt durch einen gleitenden Durchschnitt auf den ETF (abgebildet seit seiner Erstnotiz im Jahr 2007) auf 12-Monatsbasis nach.
Dafür lohnt sich ein Blick auf den von iShares zur Verfügung gestellten Sparplanrechner, mit dem Sie flexible, eigene Modellrechnungen anstellen können:
* Disclaimer: Die Investment-Idee ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister BlackRock Inc.. Die Produktauswahl erfolgt allein durch den Dienstleister. Der Artikel ist von Ronald Gehrt verfasst. Der Verfasser des Artikels versichert, dass dargestellte Inhalte unter Beachtung etwaig anwendbarer journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Dienstleister eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Prospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu bzw. entsprechende Veröffentlichungen für andere Produkte) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in genannte Finanzinstrumente. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an eine unabhängige Anlageempfehlung oder eine Anlagestrategieempfehlung.




