„Hammer“ bestätigt Kernunterstützung
Beim Goldpreis hatten wir zuletzt immer wieder die Schlüsselunterstützung bei 4.400 USD angeführt. Diverse alte Hoch- und Tiefpunkte sowie ein Fibonacci-Retracement bilden hier eine charttechnisch sehr bedeutende Haltezone. Mittlerweile verläuft auch die 200-Tage- Linie (akt. bei 4.417 USD) in diesem Dunstkreis, wodurch die hier entstehende Kumulationsunterstützung abgerundet wird. Auf dieser Basis hat das Edelmetall zuletzt ein klassisches Hammer-Umkehrmuster ausgeprägt. Die identische, konstruktive Kerzenformation liegt interessanterweise auch im Wochenbereich vor. Beide Candlestickmuster untermauern nochmals die Relevanz der beschriebenen Bastion. Was ansonsten ins Auge sticht, ist die jüngste Abnahme der Ausschläge – und das trotz der seit dem Rekordhoch von Ende Januar bei 5.595 USD bestehenden Korrekturflagge. Um die charttechnische Ausgangslage kurzfristig zu verbessern, müsste der Goldpreis zumindest die 50-Tage-Linie (akt. bei 4.628 USD) zurückerobern. Noch besser wäre indes ein Anstieg über die obere Flaggenbegrenzung (akt. bei 4.924 USD). Die saisonalen Rahmenbedingen verbessern sich erst mit dem Halbjahreswechsel – bis dahin ist noch rund vier Wochen "zyklische Dürreperiode" angesagt.
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Gold (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Gold
Quelle: LSEG, tradesignal²
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