Nach Panne bei Boeing-Jet von Lufthansa - Experten suchen nach Ursache

Reuters · Uhr
Thema: Rüstung
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Frankfurt/Berlin, 05. ⁠Jun (Reuters) - Nach der Panne bei einem Dreamliner vom Flugzeughersteller Boeing am Frankfurter Airport suchen Experten nach der Unfallursache. Fachleute von der zuständigen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) machten sich am Freitag vor Ort ein ‌Bild von dem Vorfall, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. "Wir untersuchen und es gibt noch keine Ergebnisse", sagte ein BFU-Sprecher. Ein ⁠Zwischenbericht sei ⁠erst nach rund acht Wochen zu erwarten, der Abschlussbericht nach etwa einem Jahr. Die betroffene Boeing 787-9 von Lufthansa wurde in der Nacht auf Freitag enttankt und angehoben, wie die deutsche Airline erklärte. "Nach dem Anheben wurde das Fahrwerk ausgefahren und ‌das Flugzeug auf eigenen Rädern zum Technik-Gelände ‌geschleppt." Nach Abschluss der Untersuchungen soll die Maschine repariert werden.

Am Donnerstagmittag war es am Frankfurter Flughafen zu dem Unfall mit mehreren Verletzten gekommen. ⁠Das Flugzeug wurde für den Flug LH450 nach Los Angeles vorbereitet, ‌als um 12.45 Uhr an der ⁠Parkposition unerwartet das Bugfahrwerk des Flugzeugs einklappte, wie Lufthansa mitteilte. Passagiere waren noch nicht an Bord, nur Crewmitglieder und Bodenpersonal. Mehrere Menschen wurden demnach leicht verletzt – zwei Kabinencrew-Mitarbeitende ‌von Lufthansa und weitere Personen ⁠von Dienstleistungsfirmen wurden zur ärztlichen ⁠Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt war eine 13-köpfige Lufthansa-Crew vor Ort. Die zwei Lufthansa-Beschäftigten hätten die Klinik noch am Donnerstagabend wieder verlassen können.

Die vergleichsweise spritsparende 787 ist in der Lufthansa-Flotte relativ jung. Der Konzern ersetzt mit ihr nach und nach ältere Jets. Die Unfall-Maschine war im Januar von Boeing an Lufthansa ausgeliefert worden und seit Februar im Dienst.

(Bericht von ⁠Klaus Lauer, Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‌Märkte).)

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