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Renk bleibt gefragt: Rekordaufträge als Kurstreiber

DEKA · Uhr
Thema: Rüstung

Werbung. Beim gelungenen WM-Start der deutschen Nationalmannschaft gegen den Außenseiter Curacao waren es wieder einmal die Tore, die in Erinnerung bleiben. Doch es braucht auch die Spieler im Mittelfeld und der Defensive, die im Hintergrund die Räume schließen, Zweikämpfe gewinnen und die Grundlage für den Erfolg legen – auch wenn sie selten die Schlagzeilen beherrschen. Ähnlich verhält es sich in der Industrie. Wenn über Europas Verteidigungsfähigkeit gesprochen wird, stehen meist die großen Namen wie Airbus, Leonardo und Rheinmetall im Fokus. Aber genau mitten in der aktuellen Aufrüstungswelle sitzt ein stiller Leistungsträger, der auf den ersten Blick wenig glamourös wirkt, aber umso wichtiger ist: der Augsburger Getriebehersteller Renk. Ohne dessen Antriebstechnik würde kein Leopard-Panzer rollen und kein Puma der Bundeswehr fahren.

Das Unternehmen blickt auf eine 150-jährige Geschichte zurück. Gegründet 1873 als kleine Werkstatt zur Herstellung von Zahnrädern, ist Renk heute einer der wichtigsten Zulieferer der westlichen Verteidigungsindustrie. Diese lange Tradition trifft derzeit auf eine außergewöhnliche Wachstumsphase. Grund genug, den MDAX-Wert nach dem bereits starken Vorjahr erneut genauer anzuschauen…

Mit rund 4.000 Mitarbeitern in 14 Werken weltweit ist Renk heute global aufgestellt. Das Unternehmen gliedert sich in drei Geschäftsbereiche: Vehicle Mobility Solutions (Fahrzeuggetriebe) steht mit knapp 64 Prozent für den Löwenanteil des Umsatzes. Marine & Industry, das Schiffs- und Industriegetriebe umfasst, trägt rund 28 Prozent bei, der kleinere Bereich Gleitlager (Slide Bearings) den Rest.

Im ersten Quartal 2026 profitierte Renk erneut kräftig vom Rüstungsboom. Gefragt waren unter anderem Panzergetriebe für ein Programm der Nato-Staaten sowie für den Puma-Panzer der Bundeswehr. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1 Prozent auf rund 582 Millionen Euro. Das ist der beste Jahresauftakt der Firmengeschichte. Renk sitzt damit auf einem Auftragsbestand von rund 6,9 Milliarden Euro und bestätigte seine Jahresziele.

Der Umsatz legte um 4 Prozent auf knapp 284 Millionen Euro zu. Das bereinigte operative Ergebnis kletterte sogar um 10,4 Prozent auf 42,4 Millionen Euro, die Marge stieg auf 15 Prozent. Analysten sehen in Renk weiterhin einen Favoriten im deutschen Verteidigungssektor – auch wenn der Umsatz angesichts der starken Auftragslage nur moderat zulegte. Gründe dafür  sind u.a. die sich fortsetzende Wiederaufrüstung der europäischen Rüstungsindustrie sowie die Wiederaufnahme der Auslieferungen an Israel im zweiten Quartal. Hervorgehoben wird zudem das wiederkehrende Aftermarket-Geschäft, also Wartung und Ersatzteile, das gemeinsam mit dem langzyklischen Auftragsbestand und einem modularen Produktionsmodell für hohe Ertragsvisibilität und Cashflow-Generierung sorgt, ohne dass dafür große zusätzliche Investitionen notwendig wären.

Für das Gesamtjahr bleibt Renk selbst ambitioniert: Der Umsatz soll auf mehr als 1,5 Milliarden Euro steigen, Analysten erwarten im Schnitt 1,56 Milliarden. Beim bereinigten operativen Ergebnis peilt der Konzern 255 bis 285 Millionen Euro an.

Personell setzt Renk ebenso auf Kontinuität: Der Vertrag von Konzernchef Alexander Sagel, der das Unternehmen seit Februar 2025 führt, wurde vorzeitig bis Ende März 2032 verlängert. Aufsichtsratschef Claus von Hermann lobte, Sagel habe das Unternehmen lieferfähig gehalten, als die Nachfrage sprunghaft anstieg, und zugleich die Grundlagen für weiteres profitables Wachstum geschaffen. 2025 hatte Renk den Konzernumsatz um ein Fünftel auf 1,37 Milliarden Euro gesteigert und beim Auftragseingang mit 1,57 Milliarden Euro einen neuen Höchststand erreicht.

Ganz ohne Schlaglöcher ist die Strecke allerdings nicht. Renk bleibt abhängig von politischen Budgets, Exportgenehmigungen und geopolitischen Entscheidungen. Reuters verwies im März 2026 auf Verzögerungen bei Marine- und Forschungsprogrammen sowie Belastungen durch Exportrestriktionen im Israel-Geschäft. Zudem ist die Aktie nach dem starken Börsenlauf anspruchsvoll bewertet und reagiert entsprechend sensibel, wenn Erwartungen nicht sofort erfüllt werden. Laut Deutsche Börse lag die Marktkapitalisierung zuletzt bei rund 4,54 Milliarden Euro, bei einem KGV von gut 45.

Die geopolitische Großwetterlage bleibt der entscheidende Treiber für Renk. Wer am Comeback der Aktie teilhaben möchte, ohne sich direkt ins Getriebe zu wagen, kann unsere neue Aktienanleihe auf Renk in Erwägung ziehen. Sie bietet einen attraktiven, festen Zinskupon unabhängig von der Aktienkursentwicklung und damit eine planbare Alternative für alle, die von der Wachstumsstory profitieren, aber nicht das volle Risiko der Einzelaktie tragen möchten.

10 Prozent Zinsen bei 25 Prozent Risikopuffer

Die DekaBank 10,00 % Renk Aktienanleihe 07/2027 (WKN DK1KC9) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 10 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag von 1.000 Euro. Die Zinsen gibt es auf jeden Fall. Damit aber die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss der Schlusskurs der Renk-Aktie am Bewertungstag (09.07.2027) mindestens 75 Prozent des Startwerts betragen. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 13.07.2026. Damit bietet die Aktienanleihe einen Risikopuffer von 25 Prozent.
 
Liegt der Schlusskurs der Renk-Aktie jedoch darunter, drohen Verluste bei der Rückzahlung. In diesem Fall wird nicht der Nennbetrag von 1.000 Euro ausgezahlt. Anlegende erhalten stattdessen Renk-Aktien – dabei „zahlen“ sie den Basispreis von 75 Prozent des Startwerts, wobei der Gegenwert der Aktie zu diesem Zeitpunkt geringer ist. Zudem sollten Sie bedenken, dass eine Aktienanleihe
wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko unterliegt. Im Klartext heißt das, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Betrags drohen.
 
Die Zeichnung läuft vom 22.06.2026 bis 13.07.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

Disclaimer: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Vor einer Anlageentscheidung in Zertifikate wird potenziellen Anlegern empfohlen, den Wertpapierprospekt zu lesen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Anlageentscheidung vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts durch die zuständige Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Der Wertpapierprospekt und eventuelle Nachträge können unter https://www.deka.de/deka-gruppe/wertpapierprospekte unter dem Reiter „EPIHS-II-25“, die Endgültigen Bedingungen unter https://mmscache.deka.de/DE000DK1KC92_FT.pdf heruntergeladen werden. Sämtliche Wertpapierinformationen sowie das aktuelle Basisinformationsblatt sind ebenfalls bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale (www.deka.de), 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Verkaufsbeschränkung: Auf besondere Verkaufsbeschränkungen und Vertriebsvorschriften in den verschiedenen Rechtsordnungen wird hingewiesen. Insbesondere dürfen die hierin beschriebenen Finanzinstrumente weder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika noch an bzw. zugunsten von U.S.-Personen zum Kauf oder Verkauf angeboten werden.


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Mehr Informationen: 1 www.deutscher-zertifikatepreis.de/gewinner-2025/ sowie 2 www.scopeexplorer.com/scope-awards/2026/certificate/winners


Die Autorin, Charlotte Luise Neugebauer, ist Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung bei der DekaBank.


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