Amazons Prime Days liefern Milliarden-Umsatz - günstiges Niveau
Amazons Prime Days Ende Juni lieferten 26,4 Milliarden Dollar Umsatz — mehr als erwartet. Zugleich handelt die Aktie auf den günstigsten Niveaus seit Jahren, eine optimale Konstellation für Anleger.
Martin Goersch
Mobil dominiert, Rabatte bis 25 Prozent
Über 50 Prozent aller Käufe der Prime Days liefen über mobile Endgeräte — Desktop verliert weiter an Bedeutung. Das wirkt sich auf Amazons gesamte Werbe- und Produktstrategie aus. Die höchsten Rabatte gab es bei Elektronik und Bekleidung (bis zu 25 Prozent), Fernsehgeräte waren rund 20 Prozent günstiger, Computer 15 Prozent, Möbel 16 Prozent.
Im Vergleich zu Black Friday und Cyber Monday (32,5 Milliarden Dollar) wirken die Prime Days kleiner — doch das ist typisch und sollte nicht als Schwäche interpretiert werden.
Mustergültige Bewertungsentwicklung
Amazon notiert beim Forward-KGV von 28 — eine der niedrigsten Bewertungen der letzten fünf Jahre. Parallel sehen wir starke Umsatz- und Gewinnsteigerungen, vor allem beim EBITDA. Die Aktie steigt, die Bewertung sinkt — die mustergültige Konstellation für nachhaltige Outperformance.
Nach dem fünfwelligen Rücksetzer der letzten Wochen sehe ich Amazon im Bereich des 220-Dollar-Unterstützungsniveaus als Long-Setup. Erstes Ziel: 250 Dollar. Bei Überschreiten dieser Marke öffnet sich der Weg Richtung 270 Dollar und höher.




