Zigarettenkonzern

British American Tobacco will 9.000 Stellen streichen

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: Casimiro PT/Shutterstock.com

Der Zigarettenkonzern British American Tobacco (BAT) will Kreisen zufolge im Rahmen eines Konzernumbaus Arbeitsplätze abbauen und damit seine Kosten deutlich senken. Dabei plane das Unternehmen, seine weltweit 47.000 Stellen etwa um ein Fünftel zu reduzieren, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg und verweist dabei auf eine interne Mitteilung des Konzerns. Bis Ende dieses Jahres wolle der Hersteller von Dunhill-Zigaretten rund 5.500 Stellen streichen und weitere 3.500 auslagern.

Diese Zahlen beinhalteten nicht das US-Geschäft, das über die Tochtergesellschaft Reynolds American Inc. betrieben wird. Die Aktie verlor im frühen Handel um rund 1,7 Prozent.

Bis Ende 2028 strebe das Unternehmen jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von 600 Millionen Pfund (Millionen Euro) an, hieß es weiter. British American Tobacco hat in vielen seiner Märkte mit einer sinkenden Nachfrage nach traditionellen Zigaretten zu kämpfen und muss gleichzeitig in Nikotinalternativen investieren. Wie ihr Konkurrent Philip Morris International Inc. wollen die Briten mehr als die Hälfte ihrer Erlöse mit alternativen Nikotinprodukten wie Vuse-E-Zigaretten und Velo-Nikotinbeuteln erzielen.

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