Zwei Muster – die gleiche Botschaft
Die Aktie der Deutschen Post konnte im bisherigen Jahresverlauf 2026 um 19 % zulegen und hat mit dieser Performance den DAX® deutlich hinter sich gelassen. Diese Wertentwicklung schlägt sich in einer hohen Relativen Stärke (Levy) von 1,14 nieder. Auch charttechnisch hinterlässt die beschriebene Rally deutliche Spuren. Hervorheben möchten wir dabei zwei verschiedene Formationen. Zum einen bildet der Kurseinbruch vom Frühjahr eine klassische V-Formation, zum anderen liegt ein längerfristiger Doppelboden vor (siehe Chart). Aus der Tiefe des zwischenzeitlichen Märzeinbruchs ergibt sich ein rechnerisches Anschlusspotenzial bis rund 57 EUR, während sich das Kursziel aus der großen Bodenbildung sogar auf rund 64 EUR taxieren lässt. Perspektivisch rücken damit sogar die historischen Hochstände vom September 2021 bei 61,38 EUR wieder in den Mittelpunkt. In den heißen Sommermonaten könnte sich der Titel zudem als Stabilitätsanker erweisen – von Ende Juni bis Anfang September befindet sich die Aktie mit einem durchschnittlichen Kursplus von 3,75 % in einer saisonal günstigen Phase. Aber auch unter Risikogesichtspunkten ist der Blick auf den Chart hilfreich: Die Nackenlinie des angeführten V-Musters bei 50 EUR ist als Absicherung auf der Unterseite prädestiniert.
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Die Aktie der Deutschen Post konnte im bisherigen Jahresverlauf 2026 um 19 % zulegen und hat mit dieser Performance den DAX® deutlich hinter sich gelassen. Diese Wertentwicklung schlägt sich in einer hohen Relativen Stärke (Levy) von 1,14 nieder. Auch charttechnisch hinterlässt die beschriebene Rally deutliche Spuren. Hervorheben möchten wir dabei zwei verschiedene Formationen. Zum einen bildet der Kurseinbruch vom Frühjahr eine klassische V-Formation, zum anderen liegt ein längerfristiger Doppelboden vor (siehe Chart). Aus der Tiefe des zwischenzeitlichen Märzeinbruchs ergibt sich ein rechnerisches Anschlusspotenzial bis rund 57 EUR, während sich das Kursziel aus der großen Bodenbildung sogar auf rund 64 EUR taxieren lässt. Perspektivisch rücken damit sogar die historischen Hochstände vom September 2021 bei 61,38 EUR wieder in den Mittelpunkt. In den heißen Sommermonaten könnte sich der Titel zudem als Stabilitätsanker erweisen – von Ende Juni bis Anfang September befindet sich die Aktie mit einem durchschnittlichen Kursplus von 3,75 % in einer saisonal günstigen Phase. Aber auch unter Risikogesichtspunkten ist der Blick auf den Chart hilfreich: Die Nackenlinie des angeführten V-Musters bei 50 EUR ist als Absicherung auf der Unterseite prädestiniert.
Deutsche Post (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Deutsche Post
Quelle: LSEG, tradesignal²
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