Allianz-Reiseversicherungssparte streicht bis zu 1800 Stellen

Reuters · Uhr
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München, ⁠08. Jul (Reuters) - Die Reiseversicherungs-Sparte der Allianz baut wegen des wachsenden Einsatzes von Künstlicher Intelligenz (KI) bis zu 1800 Arbeitsplätze ab. Der Chef ‌von Allianz Partners, Tomas Kunzmann, bestätigte am Dienstagabend eine entsprechende Einigung mit den Betriebsräten ⁠des ⁠Münchner Versicherungsriesen. Über Europa hinweg werde der Stellenabbau zwischen 1500 und 1800 Mitarbeiter betreffen, in Deutschland etwa 80 bis 100. Kunzmann sagte, man werde das über ‌ein Freiwilligenprogramm schaffen. Bei dem ‌Abbau geht es nach früheren Angaben vor allem um Arbeitsplätze in Callcentern. Bei Allianz ⁠Partners arbeiten mehr als 22.000 Menschen, rund 14.000 ‌davon beantworten am ⁠Telefon Kundenanfragen und nehmen Schadenmeldungen entgegen. Diese Aufgaben übernehmen künftig zum Teil automatisierte KI-Bots.

Die Pläne waren bereits im Herbst ‌ruchbar geworden. Damals ⁠hatte Allianz Partners nur ⁠erklärt, man prüfe "derzeit aktiv, wie sich der technologische Wandel auf uns alle auswirken wird". Das könne "auch Auswirkungen auf Rollen haben, die heute stark von manuellen Prozessen geprägt sind".

(Bericht von Alexander Hübner, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie ⁠sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‌Märkte).)

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