Börse am Morgen 13.07.2026

Nach schwachen Asien-Vorgaben: Dax startet leicht im Minus

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Quelle: Adobe.com/FilipB

Der weiter eskalierende Nahost-Konflikt hat am Montag den Dax nur mäßig belastet. In den ersten Handelsminuten verlor der deutsche Leitindex 0,13 Prozent auf 25.034 Punkte. An den überwiegend schwachen asiatischen Märkten büßten die technologielastigen Indizes wie der südkoreanische Kospi und der japanische Nikkei 225 indes knapp neun beziehungsweise 1,9 Prozent ein.

Der MDax, der die mittelgroßen deutschen Börsenunternehmen enthält, sank am Montagmorgen um 0,33 Prozent auf 31.814 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,4 Prozent bergab.

Fraport: Kursgewinne trotz gesenkter Prognose

Die Aktien von Fraport haben am Montag nach schwächerem Start schnell den Weg ins Plus gefunden. Nach zeitweise 70,40 Euro gerieten sie jedoch im Bereich der 50-Tage-Linie wieder ins Stocken. Zuletzt kosteten sie mit 69,85 Euro noch 0,7 Prozent mehr als am Freitag.

Dabei war mit weiteren Angriffswellen der USA gegen den Iran, stark gestiegenen Ölpreisen und der Senkung der Prognose für das Passagieraufkommen in Frankfurt einiges auf die Anleger eingeprasselt. Aber etwas Balsam verteilte die Investmentbank Exane BNP Paribas mit ihrer Empfehlung der Papiere.

Analyst Dario Maglione setzt darauf, dass der Flughafenbetreiber nach dem nahen Ende einer jahrelangen heftigen Investitionsphase wieder voll durchstarten und den Anlegern eine kraftvolle Cashflow-Story bieten kann. Die Rendite auf den erwarteten Barmittelzufluss 2028 kalkuliert er auf sieben Prozent und damit deutlich höher als die drei Prozent der Konkurrenz. Dass die Ergebnisse des zweiten Quartals wohl schwach ausfallen werden, habe der Markt verstanden, so Maglione. Sein Kursziel liegt bei 85 Euro - also knapp unter dem Jahreshoch.

Elodie Rall von JPMorgan hob derweil mit Blick auf die Prognosesenkung für das Passagieraufkommen darauf hin, dass der Finanzausblick für das Gesamtjahr ja dennoch bestätigt wurde. Der Rückgang des Passagieraufkommens in Frankfurt im Juni reflektiere wohl vor allem die Umverteilung von Kapazitäten durch die Fluggesellschaft Lufthansa auf den Flughafen München.

Enttäuschender Börsenstart für SMAG

Der Börsenstart von SMAG Mobile Antenna Masts ist am Montag im schwierigen Umfeld schwach ausgefallen. Die Aktien des Herstellers von Mobilfunkmasten der nächsten Generation wurden auf Xetra mit 35 Euro erstmals gehandelt und bröckelten dann weiter ab. Die Aktionäre der ersten Stunde hatten nämlich 46 Euro je Papier zahlen müssen. Die Preisspanne hatte sogar bei 46 bis 54 Euro gelegen.

SMAG gehört zum Portfolio der Beteiligungsgesellschaft Aequita. Die Aktien sind nun im Scale-Segment des Freiverkehrs der Frankfurter Börse gelistet.

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