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Worthington legt Delisting-Angebot für Klöcker & Co vor

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Worthington Steel hat die Details zum geplanten Delisting-Angebot für Klöckner & Co bekannt gegeben. Die Absicht, den deutschen Stahlhändler von der Börse zu nehmen, hatte der US-Konzern bereits im Juni kundgetan, nachdem er sich rund 62 Prozent der ausstehenden KlöCo-Papiere gesichert hatte.

Ab diesem Mittwoch nun können Klöckner-Aktionäre das Delisting-Angebot mit einer Bargegenleistung von 11,00 Aktie wahrnehmen, teilte Worthington zur Wochenmitte mit. Die Annahmefrist laufe bis zum 12. August. Aktuell notierte das Klöcker-Papier mit 12,36 Euro ein gutes Stück über der Offerte.

Klöckner & Co hatte seinen Aktionären im Februar empfohlen, das Übernahmeangebot von Worthington Steel anzunehmen. Aufsichtsrat und Management hielten den Angebotspreis von elf Euro je Aktie für "attraktiv, fair und angemessen". Demnach soll Klöckner weiter unabhängig von dem aktuellen Vorstand unter Konzernchef Guido Kerkhoff geführt werden. Es seien keine Standortschließungen oder Entlassungen geplant.

Der Wert des Geschäfts beläuft sich früheren Angaben zufolge auf rund 2,1 Milliarden Euro. Großaktionär Friedhelm Loh hatte seinen Anteil von rund 41,5 Prozent ebenfalls angedient.

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