Dax auf Tief seit Ende Juni - 25.000 Punkte außer Sichtweite

Der Dax hat am Donnerstag im Handelsverlauf seine Verluste ausgeweitet. Gegenwind kam zunächst von den schwachen asiatischen Märkten und dann auch von den überwiegend im Minus erwarteten US-Indizes. Zuletzt drückte zudem ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters auf die Stimmung.
Informierten Kreisen zufolge soll der Iran von der jemenitischen Huthi-Bewegung Unterstützung für eine Sperrung der Ölroute durch das Rote Meer für den Fall erbeten haben, dass die Vereinigten Staaten wie angedroht Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur starten, hieß es.
Am frühen Nachmittag büßte der deutsche Leitindex 1,14 Prozent auf 24.714 Punkte ein. Damit rutschte er sowohl auf ein Tief seit Ende Juni als auch unter die kurz- bis mittelfristig wichtige 50-Tage-Linie. Die zuletzt umkämpfte 25.000-Punkte-Marke gerät zunehmend außer Sichtweite.
Für den MDax ging es um 0,77 Prozent auf 31.855 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,8 Prozent.




