Robustes Servicegeschäft beflügelt GE Aerospace - Prognose angehoben

Der US-Triebwerksbauer GE Aerospace hat dank einer ungebrochen hohen Nachfrage nach Wartungsdienstleistungen seine Gewinnprognose angehoben. Für 2026 werde nun ein bereinigter Gewinn je Aktie zwischen 7,65 und 7,85 Dollar erwartet, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Zuvor hatte die Prognose bei 7,10 bis 7,40 Dollar gelegen. Bei den Anlegern kamen die Nachrichten gut an. Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um rund zwei Prozent zu.
Obwohl Fluggesellschaften weltweit wegen hoher Kerosinpreise infolge des Kriegs im Iran und weniger Flugverbindungen unter Kostendruck stehen, kann GE optimistischer sein. GE Aerospace zufolge sind die Auswirkungen des Kriegs auf das Servicegeschäft gedämpft, da ein Großteil der für 2026 geplanten Triebwerksüberholungen bereits fest gebucht seien. Zudem übersteige die Nachfrage nach Ersatzteilen weiterhin das Angebot.
Konzernchef Larry Culp hatte bereits im Mai erklärt, dass die Fluggesellschaften trotz der Belastungen nicht bei der Wartung sparten.
Die positive Entwicklung spiegelt sich auch im abgelaufenen zweiten Quartal wider. Der Umsatz schnellte um 21 Prozent auf 13,35 Milliarden Dollar in die Höhe, während der bereinigte Gewinn auf 2,02 Dollar je Aktie stieg. Besonders stark wuchs die Sparte für zivile Triebwerke und Dienstleistungen mit einem Umsatzplus von 27 Prozent.
In diesem Bereich, der mehr als 70 Prozent der Erlöse ausmacht, rechne GE nun für 2026 mit einem Wachstum von rund 20 Prozent.




