Rohstoff-Währung mit saisonaler Top-Chance

Trading-Chance AUD/USD: 65 Prozent Trefferquote für diese Chance

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Saisonalitäten gründen stets auf fundamentalen Effekten, sofern sie sich über Jahrzehnte in hoher Regelmäßigkeit und Ausprägung zeigen. So verhält es sich auch bei den Rohstoff-Währungen, zu denen der Australische Dollar zweifelsohne zählt. Wir erklären, welche Rohstoffe in Australien produziert werden und zeigen dann das saisonale Muster auf, welches sich systematisch handeln lässt. Schließlich erklären wir auch die konkreten Eckdaten unseres alljährlich gehandelten Setups und stellen ein passendes Produkt vor.

Quelle: onvista

Eine der wichtigsten Rohstoff-Währungen

Der australische Dollar gilt am globalen Devisenmarkt als die klassische Rohstoffwährung, da der Wert dieser Währung in einem außergewöhnlich hohen Maße von den internationalen Preisen und Exportvolumina natürlicher Ressourcen beeinflusst wird. Das Land verfügt über gewaltige Vorkommen an Bodenschätzen und Agrargütern, die global stark nachgefragt werden und die Handelsbilanz des Kontinents maßgeblich prägen. Bei der Betrachtung der industriellen Rohstoffe sticht vor allem das Eisenerz hervor, bei dem das Land unangefochten die weltweite Nummer eins im Export darstellt und regelmäßig deutlich über fünfzig Prozent des gesamten globalen Exportmarktes abdeckt. Ebenso nimmt die Region eine absolute Spitzenposition beim Export von Kohle ein, wo sie besonders im Bereich der für die Stahlproduktion essenziellen Kokskohle führend ist und zusammen mit der Kraftwerkskohle rund ein Viertel des weltweiten Exporthandels bestreitet. Ergänzt wird dieser starke Energiesektor durch Flüssigerdgase, bei denen sich das Land unter den Top drei der globalen Exporteure etabliert hat und einen Marktanteil von rund zwanzig Prozent des weltweiten Handelsvolumens hält.

Neben den fossilen Brennstoffen und Erzen hat sich das Land zu einem der wichtigsten Akteure für die globale Energiewende entwickelt, indem es als weltweit größter Produzent von Lithium rund dreiundvierzig Prozent der globalen Minenförderung auf sich vereint. Edelmetalle runden das Portfolio ab, wobei insbesondere Gold als viertwichtigstes Exportgut des Landes eine tragende Rolle spielt. Doch die wirtschaftliche Stärke basiert keineswegs nur auf dem Bergbau, sondern stützt sich auch auf einen hocheffizienten Agrarsektor, der auf den globalen Märkten für Nahrungsmittel und Textilrohstoffe Spitzenränge belegt. Bei Gerste hat sich das Land als globaler Vorreiter positioniert und führt den Weltmarkt als führende Exportnation an. Auch bei Weizen gehört das Land beständig zu den Top drei der größten Exporteure weltweit und steuert in ertragreichen Jahren erhebliche Anteile zur weltweiten Versorgung bei. Gleiches gilt für den Textilsektor, in dem die heimische Baumwollproduktion durch hervorragende Qualitäten besticht und das Land ebenfalls stabil unter den drei größten globalen Exporteuren rangiert. Diese gebündelte Exportkraft aus gigantischen Minenerträgen und Agrarüberschüssen sorgt dafür, dass die wirtschaftliche Entwicklung und die Wechselkursdynamik des Landes untrennbar mit den Auf- und Abwärtsbewegungen der globalen Rohstoffmärkte verflochten sind.

So wirkt sich die Rohstoff-Zyklik auf den Australischen Dollar aus

Wenn Sie sich fragen, was Währungen mit den im Währungsraum produzierten und von dort exportierten Rohstoffen zu tun haben, dann lässt sich hier schnell Licht ins Dunkel bringen. Wir sehen im saisonalen Chart für die letzten 20 Jahre gleich dreimal das Muster eines relativ steilen Anstiegs und des anschließenden „Wieder-Abverkaufs“. Im letzten März-Drittel beginnt der erste Anstieg. Das ist etwa sechs Wochen, bevor die Erntezeit Anfang Mai unter anderem bei Reis und Baumwolle beginnt. Beginnend mit der Erntezeit Anfang Mai setzt dann im Durchschnitt ein etwa vierwöchiger Abverkauf ein.

Ende Juni, etwa fünf Wochen bevor die Midseason-Ernte bei Gerste (Barley), Hafer (Oats) und Weizen (Wheat) beginnt, steigt der Kurs der australischen Währung erneut regelmäßig an. Mitte/Ende Juli startet dann im Durchschnitt die zugehörige Schwächeperiode, deren Ende klassisch in der letzten August-Woche gelegen ist. Es folgt häufig noch eine weitere Welle, die dann Anfang Oktober endet. Übrigens: Bei Gerste (Barley) ist Australien der größte Exporteur, bei Weizen und Baumwolle unter den Top drei Exporteuren weltweit. Ein drittes Mal lässt sich das parabole Muster dann im Übergang von Herbst zum Winter ausmachen. In der ersten Oktober-Woche setzt im Durchschnitt der Anstieg ein, dessen Topping Ende der ersten/Anfang der zweiten November-Woche folgt. Genau hier startet die Haupt-Ernte (Harvest) bei Gerste, Hafer und Weizen. Bis in die vorletzte Novemberwoche sinken die Notierungen des Wechselkurses AUD/USD dann erneut.

Erkennen Sie das Muster selbst? In den vier bis sechs Wochen VOR BEGINN DER ERNTE-SAISON steigt die Währung im Durchschnitt an, ab BEGINN der jeweiligen ERNTEPHASE sinken die Notierungen wieder. Das hat mit dem Hedging-Prozess all jener zu tun, die australische Rohstoffe importieren und im Vorfeld zwecks Absicherung gegen Schwankungen die Währung kaufen. Sobald die Erntephase und die physische Erfüllung folgen, werden die Hedges (Absicherungen) aufgelöst.

Saisonaler Chart der letzten 20 Jahre für den Australischen Dollar
Quelle: www.market-bulls.com

Natürlich gibt es Jahre, in denen einzelne Effekte durch andere überlagert sind. Darum wird man nie auch nur annähernd auf 100 Prozent Trefferquote kommen können. Stellen Sie sich diese regelmäßigen Absicherungsgeschäfte vor, wie eine Gruppe Stammkunden in einem Restaurant: auf deren Zahlungen können Sie sich immer verlassen. Sie allein werden aber nicht Ihre Einnahmen tragen können. Und ab und zu sind da Ausgaben (z.B. wenn Sie neues Inventar kaufen müssen), die die Einnahmen durch die Stammgäste übersteigen. Und dann ist der „Einnahmen-Effekt“ überlagert und es greift nicht.

Das konkrete saisonale Setup

Das Zeitfenster für den Aufbau der Shortposition öffnet sich zwischen dem 20. und 25. Juli. Wer am 20.7. einen Short im Währungspaar eröffnet und Ende September schließt, hat eine Trefferquote von 65 Prozent, einen Profit-Factor von 2,58 und hat seit dem Jahr 2000 mit 26 Trades 38.355 Dollar verdient, wenn er diesen Trade mit jeweils einem AUD-Future gemacht hat. Natürlich kann dieser Trade auch mit anderen Produkten umgesetzt werden. Bei Hebelzertifikaten ist der große Vorteil die Skalierbarkeit. So lassen sich Risiken für sämtliche Kontogrößen ausgezeichnet managen.

Wer erst am 25. Juli einsteigt hat eine geringere Trefferquote (57 Prozent), dafür erzielt er 1000 Dollar mehr Profit. Unsere persönliche Lösung: wir splitten den Einstieg auf die beiden Daten 20. Und 25. Juli.

Equity des saisonalen Short-Setups vom 20.7. bis Ende September
Quelle: www.tradingview.com

Fazit

Ein einfaches und logisches saisonales Setup, das wir systematisch mit dem beschriebenen Regelwerk alljährlich auszunutzen versuchen. Es bietet sich, wie gesagt, an, den Einstieg zu splitten, um einen besseren Durchschnittspreis zu erzielen. Ein für dieses Trading-Setup passendes Produkt haben wir ausgesucht und stellen es nachfolgend vor.

Unlimited Turbo Short Optionsschein auf AUD/USD

Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen Unlimited Turbo Short Optionsschein des Emittenten BNP Paribas ausgewählt. Das Produkt hat Basispreis und K.O.-Schwelle gleichauf bei 0,7495 USD. Bei einem aktuellen Preis von 0,70 Dollar entspricht das einem Hebel von 13,81. Um möglichst wenig Kapital zu binden und gleichzeitig die maximal mögliche Hebelwirkung zu erzielen, wählen wir die Produkte stets so aus, dass gilt: Einsatz gleich Risiko. Die WKN lautet PF53CU.

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 0,70-0,72 USD

Unterstützungen: 0,65 USD

Unlimited Turbo Short Optionsschein auf AUD/USD

Risikowarnung gemäß der BaFin-Allgemeinverfügung vom 15. Oktober 2025: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.

Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

* Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.

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