Infratest-Umfrage: Kabinettsumbildung kein Befreiungsschlag für Regierung
Berlin, 07. Aug (Reuters) - Die Kabinettsumbildung durch Kanzler Friedrich Merz (CDU) holt die schwarz-rote Regierung nicht aus dem Stimmungstief. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap für die ARD gaben lediglich zwölf Prozent der Befragten an, dass die Regierung nun besser arbeiten werde. Genauso gut sagten ebenfalls zwölf Prozent, genauso schlecht aber 57 Prozent und schlechter elf Prozent, wie aus der am Freitag veröffentlichten Erhebung hervorgeht. Die Leistungen der Koalition aus Union und SPD bewerteten wie im Vormonat nur 13 Prozent positiv, 85 Prozent äußerten sich kritisch. Mit der Arbeit von Merz zeigten sich nur 14 Prozent zufrieden, ein Prozentpunkt mehr als bisher.
Die Bundestagsfraktion von CDU/CSU hat nach dem Rückzug von Jens Spahn den vorherigen Kanzleramtschef Thorsten Frei an die Spitze gewählt. Im Kanzleramt wurde Frei durch die bisherige Gesundheitsministerin Nina Warken ersetzt. Neuer Gesundheitsminister wurde der vorherige CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann. Im Verkehrsministerium wurde Patrick Schnieder durch den CDU-Politiker Steffen Bilger ersetzt.
(Bericht von Christian Krämer, redigiert von Elke Ahlswede. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)




