Ukraine: Tote nach Raketenwerferbeschuss in Region Charkiw

dpa-AFX · Uhr

ISJUM/ODESSA (dpa-AFX) - Durch russischen Raketenbeschuss sind zwei Menschen in der Stadt Isjum in der Ostukraine getötet worden. Vier weitere seien verletzt worden, teilte der Gouverneur des Gebiets Charkiw, Oleh Synjehubow, bei Telegram mit. Ein ausgebrochener Brand auf 400 Quadratmetern werde gelöscht. Das russische Militär setzte nach Angaben der Militärverwaltung von Isjum Mehrfachraketenwerfer mit der für Zivilisten besonders gefährlichen Streumunition ein.

Isjum ist etwa 30 Kilometer von der Frontlinie entfernt. Die Stadt stand 2022 nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine für mehrere Monate unter russischer Kontrolle und wurde im September 2022 befreit. Im benachbarten Gebiet Sumy wurden bei einem Drohnenangriff auf einen Markt zehn Menschen verletzt.

Zentrales Fußballstadion von Odessa getroffen

In der Südukraine traf eine russische Attacke das Fußballstadion "Tschornomorez" des gleichnamigen Erstligisten im Zentrum der Hafenstadt Odessa. Einen Tag vor einem Pokalspiel wurde ein Loch ins Stadiondach gerissen, die Tribüne wurde beschädigt. Nach Angaben der Gebietsverwaltung wurde eine Frau verletzt. Zuvor hatte die ukrainische Luftwaffe vor russischen Raketen gewarnt./ast/DP/nas

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