Dax kaum verändert erwartet - Iran und Konjunktur im Blick
Frankfurt, 10. Aug (Reuters) - Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit wenig Bewegung in den Handel starten. Am Freitag hatte ein überraschender Stellenabbau in den USA die Zinssorgen der Anleger gelindert. Der deutsche Leitindex setzte mit 26.445,18 Punkten eine neue Bestmarke. Aus dem Handel ging er 0,7 Prozent höher bei 26.319 Zählern. Auch die US-Börsen setzten nach dem Arbeitsmarktbericht ihren Rekordlauf fort.
Zum Wochenstart blicken Anleger erneut auf die Lage im Nahen Osten. Der Iran hat die Öffnung der blockierten Straße von Hormus von der Erfüllung weitreichender Bedingungen durch die USA abhängig gemacht, darunter Entschädigungszahlungen für US-Angriffe. Ein Abkommen mit dem Oman über neue Schifffahrtsrouten durch die für Öltransporte wichtige Meerenge stehe zwar kurz vor dem Abschluss, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi der Nachrichtenagentur Mehr zufolge. Dies regele aber nur die technischen Details für den Fall einer Öffnung. Direkte Gespräche mit den USA gebe es nicht, Botschaften würden über Vermittler ausgetauscht.
Im Mittelpunkt bei den Konjunkturdaten steht die Veröffentlichung des Barometers der Beratungsfirma Sentix für August. Dieses zeigt, wie Börsianer die Konjunktur in der Euro-Zone einschätzen. Von Reuters befragte Ökonomen gehen davon aus, dass der Indikator zum vierten Mal in Folge steigt, aber noch knapp unter der Nulllinie liegt.
Auf der Unternehmensseite ebbt die Flut an Quartalszahlen allmählich ab. Im Fokus stehen die Bilanzen von Unternehmen wie GEA Group, Patrizia und Hypoport.
Schlusskurse europäischer Stand
Aktien-Indizes und
-Futures am Freitag
Dax 26.319,45
EuroStoxx50 6.523,86
EuroStoxx50-Future 6.551,00
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Schlusskurse der Stand Veränderung in
US-Indizes am Freitag Prozent
Dow Jones 54.036,93 +0,3%
Nasdaq
S&P 500 7.757,64 +0,6%
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Asiatische Indizes am Kurse um 07:00 Veränderung in
Montag Uhr Prozent
Nikkei
Shanghai 3.947,91 +0,2%
Hang Seng 25.848,56 +0,7%
(Bericht von Sanne Schimanski und Anika Ross, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)



