Börse am Morgen 13.08.2026

Dax hält sich oberhalb von 26.400 Punkten - TKMS-Aktie erneut gefragt

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Für den Dax dürfen die Anleger am Donnerstag mit einer Fortsetzung der Rekordserie liebäugeln. Mit guten Vorgaben aus Asien im Rücken startete der Leitindex am Morgen freundlich, aber noch ohne neue Bestmarke in den Handel. Im frühen Handel legte er um 0,4 Prozent auf 26.434 Punkte zu.

Am Mittwochnachmittag war es nach dem Dax-Rekord von 26.573 Punkten zunächst zu Gewinnmitnahmen gekommen. Positiv sind über Nacht jedoch die Vorgaben aus Asien, wo der südkoreanische Kospi und der japanische Nikkei 225 auf Erholungskurs blieben. Stützend wirkt auch, dass der Anstieg der Ölpreise eine Pause machte. Tatsächlich bleibt die Lage im Iran-Krieg jedoch weiter unklar.

Am Markt hieß es, gepaart mit den schwachen Arbeitsmarktdaten der Vorwoche gebe eine gesunkene Inflationsrate der US-Notenbank mehr Spielraum, ihre Geldpolitik beizubehalten. "Das Glas ist damit heute Morgen halb voll und nicht halb leer", schrieb der Marktbeobachter Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. "Solange von der Zinsseite kein neuer Gegenwind kommt, spricht wenig dafür, dass die Käufer plötzlich die Segel streichen.

TKMS größter Gewinner im HDAX

Mit einem Plus von über acht Prozent waren die Titel von TKMS stärkster Wert im HDAX. Deutsche Bank Research hat das Kursziel für TKMS nach Zahlen zu den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres von 110 auf 112 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Ergebnisse hätten sich in allen Sparten des Marineschiffbauers verbessert, schrieb Sriram Krishnan in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Auf dieser Grundlage habe das Unternehmen die Zielvorgaben für den Umsatz und die operative Marge (Ebit) in diesem Geschäftsjahr deutlich erhöht.

Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für TKMS ebenfalls von 76 auf 125 Euro angehoben und die Aktien von "Market-Perform" auf "Outperform" hochgestuft. Die Schätzungen für den Marineschiffbauer dürften kräftig steigen, schrieb Adrien Rabier am Mittwoch. In steigenden Markterwartungen dürfte sich die jüngste Auftragswelle widerspiegeln sowie höhere mittelfristige Zielvorgaben voraussichtlich im kommenden Quartal. Die Profitabilität nehme zu. Rabier schraubte seine Schätzung für den operativen Gewinn (Ebit) im Jahr 2030 um 86 Prozent nach oben.

Größte Verlierer im HDAX waren die Aktien von Lanxess und Evotec, beide Werte büßten über sechs Prozent ein im Vergleich zum gestrigen Schlusskurs. (mit Material von dpa-AFX)

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