Dax tiefer erwartet - Geldpolitik im Blick
Frankfurt, 19. Aug (Reuters) - Der Dax wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel starten. Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex 0,8 Prozent schwächer bei 26.128 Punkten geschlossen. Nach unten ging es auch an der Wall Street. Auf die Kurse drückten das Ende der Waffenruhe im Iran-Krieg und steigende Anleiherenditen.
Zur Wochenmitte warten Anleger auf eine Rede von EZB-Chefin Christine Lagarde bei einer Veranstaltung des Weltwirtschaftsforums in Genf. Dort wird sich die Französin zum globalen Konjunkturausblick äußern. Die EZB hatte zuletzt stillgehalten, steuert nach Ansicht vieler Ökonomen jedoch auf eine Zinserhöhung im September zu.
Jenseits des Atlantiks legt die US-Notenbank Fed die Protokolle zu ihrem intern umstrittenen Zinsentscheid vom Juli vor. Dabei hatte sie den Schlüsselsatz trotz der anhaltend hohen Inflation in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent belassen. Ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder im Offenmarktausschuss votierte allerdings für eine Erhöhung.
Ebenfalls am Mittwoch beginnt in Peking eine der weltweit wichtigsten Robotermessen. Neben dem chinesischen Börsenneuling Unitree sind auch deutsche Unternehmen wie der Chipkonzern Infineon und der Autozulieferer Schaeffler mit Ständen vertreten. Wie in den vergangenen Jahren spielen humanoide Roboter eine große Rolle, wobei inzwischen ihr wirtschaftlicher Mehrwert in den Vordergrund rückt.
Schlusskurse europäischer Stand
Aktien-Indizes und
-Futures am Dienstag
Dax 26.128,36
EuroStoxx50 6.468,17
EuroStoxx50-Future 6.489,00
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Schlusskurse der Stand Veränderung in
US-Indizes am Dienstag Prozent
Dow Jones 53.343,40 -0,2%
Nasdaq
S&P 500 7.691,76 -0,7%
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Asiatische Indizes am Kurse um 07:00 Veränderung in
Mittwoch Uhr Prozent
Nikkei 65.326,37 -3,2%
Shanghai 3.912,17 -2,0%
Hang Seng 25.534,42 +0,3%
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Elke Ahlswede. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

