Dax pendelt um 26.000-Punkte-Marke - CTS Eventim rutschen ab
Frankfurt, 21. Aug (Reuters) - Der Dax ist zum Wochenschluss kaum vom Fleck gekommen. Er pendelte am Freitag im frühen Handel in einer engen Spanne um die 26.000-Punkte-Marke. Die hohen Ölpreise wie auch die Sorgen um den Anleihemarkt dämpften die Kauflaune der Anleger. "Der Eingriff des amerikanischen Finanzministeriums zur Senkung langfristiger Renditen kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Verschuldung der Vereinigten Staaten gerade die 40-Billionen-Dollar-Grenze überschritten hat", sagte Jochen Stanzl von der Consorsbank.
Das US Treasury Department hatte am Mittwoch eine Verdopplung seiner Anleihen-Rückkäufe für bestimmte längerfristige Papiere angekündigt, um den jüngsten Renditeanstieg am Anleihemarkt einzudämmen. Die Maßnahme sorgte jedoch nur kurzfristig für etwas Erleichterung. Am Freitag zog die Verzinsung der 30- und zehnjährigen US-Staatsanleihe Auch am Ölmarkt blieb die Lage wegen der stockenden Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran angespannt. Zwar gaben die Preise für das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI zum Wochenschluss leicht nach. Auf Wochensicht haben sie aber um jeweils rund fünf Prozent zugelegt. Zu den größten Gewinnern im Dax zählten die Aktien von Infineon mit einem Plus von 1,4 Prozent. Die Titel von Fresenius Medical Care verloren dagegen 1,5 Prozent, Fresenius gaben 0,6 Prozent nach. Der Gesundheitskonzern baut seine Beteiligung am Dialyseanbieter Fresenius Medical Care weiter ab. 7,8 Millionen FMC-Aktien im Wert von rund 300 Millionen Euro sind Fresenius zufolge an institutionelle Investoren abgegeben worden. Für CTS Eventim ging es in den ersten Minuten um bis zu 9,5 Prozent bergab. Die operative Umsatzrendite bei dem Ticketvermarkter und Konzertveranstalter sank im ersten Halbjahr auf 14,9 von 15,5 Prozent in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres. (Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

