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Lufthansa: Mit Gegenwind auf Reiseflughöhe

DEKA · Uhr

Werbung. Für mich beginnt eine Lufthansa-Geschichte selten im Zahlenwerk, sondern meistens hier in Frankfurt am Flughafen, irgendwo zwischen Sicherheitskontrolle, Rolltreppe und dem ersten Blick auf die Abflugtafel. Wer hier regelmäßig unterwegs ist, kennt dieses eigenartige Gefühl aus Routine und Aufbruch. Gedanklich ist man noch halb im Büro oder zuhause, oder manchmal auch längst schon am Zielort, während draußen am Gate die Maschinen stehen: große weiße Versprechen mit dunkelblauem Heck, bereit, einen aus dem Alltag zu heben.

Genau darin liegt für mich die Stärke von Lufthansa: Die Marke ist nicht nur ein Unternehmen, sondern Teil der deutschen Reiserealität. Geschäftsreise, Familienurlaub, Anschlussflug nach Übersee – Lufthansa ist oft die Bühne, auf der Mobilität ganz praktisch wird. Natürlich läuft diese Bühne nicht immer geräuschlos. Mal knirscht es bei Kosten, mal bei Kapazitäten, mal bei geopolitischen Umwegen. Aber gute Airlines erkennt man nicht daran, dass nie Turbulenzen auftreten, sondern daran, wie sie darauf reagieren. Und Lufthansa wirkt derzeit wie ein Konzern, der nach einer anstrengenden Wetterfront wieder bewusster steuert: mit mehr Premiumanspruch, mehr Technologie und einer klareren europäischen Landkarte. Deshalb sollten wir uns das doch mal wieder genauer anschauen…

Im Zentrum der jüngsten Lufthansa-Erzählung steht weniger eine einzelne Zahl als vielmehr der Versuch, das Reiseerlebnis neu zu justieren. Besonders sichtbar wird das beim Thema Internet an Bord. Am 19. August 2026 ist erstmals ein Lufthansa-Airbus A320neo mit Starlink-basiertem Highspeed-Internet von Frankfurt nach Rom gestartet; bis Ende 2026 sollen bis zu zehn weitere Flugzeuge der A320-Familie folgen. Das klingt zunächst wie ein Komfortdetail, ist aber strategisch viel mehr: Wer heute reist, will arbeiten, streamen, kommunizieren und erreichbar bleiben. Bis 2029 sollen rund 850 Flugzeuge der Lufthansa Group mit Starlink ausgerüstet werden, kostenfrei nutzbar für Miles & More Mitglieder und Travel-ID-Nutzer.

Die Lufthansa Group ist heute weit mehr als die größte deutsche Fluggesellschaft. Unter dem Dach des Frankfurter Konzerns operieren neben der Kernmarke auch SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings, Discover Airlines und Air Dolomiti, ergänzt um Lufthansa Cargo für den Frachttransport und Lufthansa Technik als einen der größten Anbieter von Wartungs- und Reparaturdienstleistungen weltweit. Konzernchef Carsten Spohr führt das Unternehmen inzwischen seit über einem Jahrzehnt, an seiner Seite stehen Finanzvorstand Till Streichert und Technikvorständin Grazia Vittadini.

Genau dieser Vielschichtigkeit verdankt der Konzern derzeit einen gewissen Schutz: Während der Iran-Krieg und hohe Kerosinpreise das Passagiergeschäft erheblich belasten, konnten Lufthansa Cargo und Lufthansa Technik ihre operativen Ergebnisse zuletzt sogar steigern. Im zweiten Quartal wuchs der Konzernumsatz um acht Prozent auf 11,1 Milliarden Euro, das bereinigte operative Ergebnis brach jedoch deutlich ein, weil die Treibstoffkosten konzernweit um rund 750 Millionen Euro höher lagen als im Vorjahr. Höhere Ticketpreise konnten die Mehrkosten nicht ausgleichen.

Zusätzlich belastete die überraschende Einstellung des Flugbetriebs der Regionaltochter Lufthansa Cityline die Passagierzahlen. Spohr stellte für das laufende Jahr nun ein bereinigtes operatives Ergebnis von 1,7 bis 2,2 Milliarden Euro in Aussicht, nachdem er zuvor eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert angepeilt hatte. Die geplante Ausweitung des Flugangebots wurde zugleich merklich zurückgenommen. Ein Lichtblick: Die erwarteten Treibstoffkosten für das Gesamtjahr wurden zuletzt sogar leicht nach unten korrigiert, und eine Einigung mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit auf ein umfassendes Schlichtungsverfahren macht weitere Streiks vorerst unwahrscheinlicher.

Ganz ausgestanden ist die Krise damit nicht. Lufthansa kämpft mit hohen Personalkosten, einem komplexen Mehr-Hub-System und einflussreichen Gewerkschaften, und die Kundenzufriedenheit lässt sich nur bedingt steuern. Auf den Asien-Strecken drohen weitere Marktanteilsverluste, während sich der wirtschaftliche Ausblick für den Nordatlantik eher eintrübt. Auch Lieferverzögerungen bei neuen Flugzeugen von Boeing und Airbus sowie mögliche weitere Kostensteigerungen durch den Nahost-Konflikt bleiben Belastungsfaktoren.

Für Anlegende, die von der grundlegend soliden Aufstellung des Konzerns profitieren möchten, ohne auf eine feste Verzinsung verzichten zu wollen, kann sich ein Blick auf unsere neue Aktienanleihe auf die Deutsche Lufthansa lohnen. Der Zins von 6,60 Prozent pro Jahr wird unabhängig von der Kursentwicklung der Lufthansa-Aktie gezahlt. Gerade in Seitwärtsphasen wie der aktuellen, in der operative Fortschritte und geopolitische Belastungen einander die Waage halten, kann das ein Vorteil gegenüber einem direkten Aktienengagement sein. Denn als Unternehmensgeschichte ist Lufthansa derzeit deutlich interessanter als ein bloßer Blick auf den nächsten Abflug.

6,6 Prozent Zinsen bei 25 Prozent Risikopuffer

 

Die DekaBank 6,60 % Deutsche Lufthansa Aktienanleihe 09/2027 (WKN DK1KZE) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 6,6 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag von 1.000 Euro. Die Zinsen gibt es auf jeden Fall. Damit aber die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss der Schlusskurs der Deutsche Lufthansa-Aktie am Bewertungstag (10.09.2027) mindestens 75 Prozent des Startwerts betragen. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 14.09.2026. Damit bietet die Aktienanleihe einen Risikopuffer von 325 Prozent.
 
Liegt der Schlusskurs der Deutsche Lufthansa-Aktie jedoch darunter, drohen Verluste bei der Rückzahlung. In diesem Fall wird nicht der Nennbetrag von 1.000 Euro ausgezahlt. Anlegende erhalten stattdessen Deutsche Lufthansa-Aktien – dabei „zahlen“ sie den Basispreis von 75 Prozent des Startwerts, wobei der Gegenwert der Aktie zu diesem Zeitpunkt geringer ist. Zudem sollten Sie bedenken, dass eine Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko unterliegt. Im Klartext heißt das, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit
der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Betrags drohen.
 
Die Zeichnung läuft vom 24.08.2026 bis 14.09.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.


Awards

Mehr Informationen: www.deutscher-zertifikatepreis.de/gewinner-2025/ und www.scopeexplorer.com/scope-awards/2026/certificate/winners

Disclaimer: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Vor einer Anlageentscheidung in Zertifikate wird potenziellen Anlegern empfohlen, den Wertpapierprospekt zu lesen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Anlageentscheidung vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts durch die zuständige Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Der Wertpapierprospekt und eventuelle Nachträge können unter https://www.deka.de/deka-gruppe/wertpapierprospekte unter dem Reiter „EPIHS-II-25“, die Endgültigen Bedingungen unter https://mmscache.deka.de/DE000DK1KZE8_FT.pdf heruntergeladen werden. Sämtliche Wertpapierinformationen sowie das aktuelle Basisinformationsblatt sind ebenfalls bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale (www.deka.de), 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.


Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.


Verkaufsbeschränkung: Auf besondere Verkaufsbeschränkungen und Vertriebsvorschriften in den verschiedenen Rechtsordnungen wird hingewiesen. Insbesondere dürfen die hierin beschriebenen Finanzinstrumente weder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika noch an bzw. zugunsten von U.S.-Personen zum Kauf oder Verkauf angeboten werden.

Die Autorin, Charlotte Luise Neugebauer, ist Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung bei der DekaBank.


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