Hier verschiebt sich die Aktivität im Kryptomarkt
Wer Bitcoin und vielleicht etwas Ethereum hält, hat die Grundsatzfrage „Krypto ja oder nein“ bereits für sich beantwortet. Die schwierigere Frage lautet: Wo findet die eigentliche Aktivität gerade statt? Und ist man dafür überhaupt positioniert?

Anders als bei den meisten Märkten lässt sich das bei Blockchains offen nachvollziehen. Gebühren, Stablecoin-Bestände und Transaktionszahlen sind für jeden einsehbar, in Echtzeit. Das sind Daten, keine Meinungen.
Und diese Daten zeigen aktuell auf drei Netzwerke. Hyperliquid, eine dezentrale Handelsplattform, hat in den 30 Tagen bis zum 29. Juli 2026 Handelsgebühren in Höhe von 47,5 Millionen US-Dollar erzielt. Das ist etwa doppelt so viel wie die 23,0 Millionen US-Dollar, die Solana und Ethereum im selben Zeitraum zusammen erzielten.¹ Solanas Stablecoin-Angebot ist binnen eines Jahres um rund 41 Prozent auf 15,0 Milliarden US-Dollar gewachsen.¹ Eine einzelne Anwendung nimmt damit inzwischen etwa doppelt so viel an Basisgebühren ein wie zwei ganze Blockchains zusammen. Und Ethereum hat sich als bevorzugte Abwicklungsebene für tokenisierte traditionelle Vermögenswerte etabliert: Rund 65 Prozent eines Marktes, der inzwischen 34 Milliarden US-Dollar übersteigt, laufen dort.²
Drei Netzwerke, drei völlig unterschiedliche Rollen. Was die Zahlen zeigen und wie sich jede dieser Positionen über ein reguliertes ETP abbilden lässt.
Solana: Vom Experiment zur Zahlungsinfrastruktur
Solana galt lange als „schnell und günstig“. 2025 und 2026 lautet die eigentliche Geschichte: institutionelle Anerkennung. Visa hat Solana in sein Stablecoin-Abwicklungsnetzwerk aufgenommen, sodass ausgewählte Acquirer künftig in USDC auf der Chain abrechnen können.³ PayPal gibt seinen Stablecoin PYUSD auf Solana aus und verweist dabei auf Geschwindigkeit und nahezu keine Transaktionskosten.⁴ Shopify-Händler wiederum können über die Solana-Pay-Integration USDC auf Solana als Zahlungsmittel akzeptieren.⁵
Die On-Chain-Zahlen bestätigen diese Entwicklung. Stablecoins auf Solana sind der Rohstoff für On-Chain-Zahlungen. Ihre Bestände sind in den zwölf Monaten bis zum 29. Juli 2026 um rund 4,4 Milliarden US-Dollar auf 15,0 Milliarden US-Dollar gewachsen, ein Plus von etwa 41 Prozent. Das Netzwerk verarbeitet im Schnitt rund 282 Millionen Transaktionen pro Tag, wobei hier auch die für den Konsensmechanismus nötigen Validator-Votes mitgezählt werden.¹ Für Anleger ist die eigentliche Botschaft: Zahlungsriesen leiten reales Volumen über diese Chain. Das ist ein Anwendungsfall mit tatsächlichen Erlösen, kein Versprechen auf einer Roadmap.

Hyperliquid: Wenn On-Chain-Handel mit zentralen Börsen mithalten kann
Hyperliquid ist der bedeutendste neue Name auf dieser Liste und der Grund, warum dieser Artikel entstanden ist. Es handelt sich um eine dezentrale Börse (einen DEX, also eine Handelsplattform, die vollständig auf einer Blockchain läuft statt auf den Servern eines Unternehmens), spezialisiert auf Perpetual Futures, das bevorzugte Instrument professioneller Trader. Hyperliquid läuft auf einer eigens dafür entwickelten Blockchain, schnell genug, um ein vollständiges Orderbuch on-chain abzubilden.
Beeindruckend ist vor allem die Größenordnung: Hyperliquid hat in den 30 Tagen bis zum 29. Juli 2026 ein Handelsvolumen von rund 210 Milliarden US-Dollar in Perpetual Futures verarbeitet und dabei 47,5 Millionen US-Dollar an Handelsgebühren erwirtschaftet.¹ Das ist Handelsvolumen auf professionellem Niveau verbunden mit vollständiger Transparenz: Jede Order, jede Position, jede Gebühr ist öffentlich nachprüfbar, und Trader behalten die Verwahrung ihrer eigenen Vermögenswerte.
Was Hyperliquid nicht nur als Infrastruktur, sondern auch als Investment interessant macht, ist das, was mit diesen Gebühren passiert. Das Protokoll leitet 97 Prozent seiner Handelsgebühren-Einnahmen in automatisierte Rückkäufe und die Vernichtung des eigenen Tokens HYPE.⁶ Wer in Aktien investiert, wird die Logik kennen: Es ähnelt einem profitablen Unternehmen, das seine Gewinne nutzt, um eigene Aktien zurückzukaufen und einzuziehen. Der Vergleich hilft beim Verständnis des Mechanismus. Mehr aber auch nicht. HYPE ist keine Aktie. Der Token verbrieft kein Eigentum an einem Unternehmen, keinen Anspruch auf Vermögenswerte, keinen Dividendenanspruch, keine Stimmrechte im aktienrechtlichen Sinne und unterliegt keinen der Offenlegungs-, Prüfungs- oder Anlegerschutzpflichten, die für ein börsennotiertes Unternehmen gelten. Der Rückkauf wird per Code nach Protokollregeln ausgeführt, die die Token-Inhaber selbst ändern können. Was es aber bedeutet: Je mehr an der Börse gehandelt wird, desto mehr Gebühreneinnahmen fließen in Rückkäufe. Nur wenige Krypto-Assets besitzen einen Wertmechanismus, der sich derart einfach anhand öffentlicher Daten nachvollziehen lässt.

Ethereum: Die institutionelle Abwicklungsebene
Das nächste Kapitel für Ethereum heißt nicht Retail-Spekulation, sondern institutionelle Buchführung. Tokenisierte Real-World-Assets: Staatsanleihen, Geldmarktfonds, Gold und Privatkredite, die on-chain erfasst werden. Ihr Gesamtwert übersteigt inzwischen 34 Milliarden US-Dollar, rund 65 Prozent davon liegen auf Ethereum. Zusätzlich befinden sich rund 164 Milliarden US-Dollar an Stablecoins auf Ethereum – mehr als die Hälfte der weltweit rund 294 Milliarden US-Dollar.
Tokenisierung verändert nicht, was ein Vermögenswert ist. Sie verändert, wie sein Eigentum erfasst wird. Institutionen entscheiden sich für Ethereum als Buchungsebene für genau diese Erfassung. Das ist eine langsame, wenig glamouröse Form der Adoption und genau deshalb eine, die von Dauer sein dürfte.

Warum ein Staking-ETP auch dann sinnvoll sein kann, wenn Sie bereits Krypto besitzen
Coins in einer Wallet oder auf einer Börse zu halten, ist eine Möglichkeit, sich zu positionieren. Für Anleger, die ihr Portfolio über einen Broker steuern, ist ein Staking-ETP aus drei konkreten Gründen häufig die praktikablere Variante.
Erstens: Die Staking-Rendite ist bereits eingebaut.
Solana, Ethereum und Hyperliquid sind Proof-of-Stake-Netzwerke. Wer seine Token staked, erhält dafür Belohnungen für die Absicherung des Netzwerks. Wer das selbst umsetzen möchte, muss eigene Validatoren betreiben oder delegieren und Lock-up-Zeiten verwalten. Ein Staking-ETP vereinnahmt die Erträge automatisch im Produkt, ganz ohne technischen Aufwand.⁷
Zweitens: Die Verwaltung ist meist einfacher.
ETP-Bestände erscheinen im gewohnten Wertpapier-Reporting Ihres Brokers, während direkte Krypto-Bestände von Ihnen verlangen, Kaufzeitpunkte und Anschaffungskosten für jede einzelne Transaktion selbst zu dokumentieren. Staking-Erträge erhöhen diese Komplexität zusätzlich. Das betrifft den administrativen Aufwand, nicht die Höhe der Steuerlast. Das steuerliche Ergebnis beim direkten Krypto-Besitz und bei der Abbildung über ein ETP kann sich deutlich unterscheiden, unter anderem abhängig von der Haltedauer. Keiner der beiden Wege ist grundsätzlich vorteilhafter. Die steuerliche Behandlung hängt vom Produkt, von den persönlichen Umständen und vom geltenden Recht ab, die sich zudem ändern können. Anlegerinnen und Anleger sollten sich hierzu von einem Steuerberater beraten lassen.
Drittens: Alles bleibt in einem Depot.
Ein ETP liegt ohne separate Wallets, Seed-Phrasen oder Konten bei Krypto-Börsen neben Ihren Aktien und ETFs im bestehenden Depot. Zwei unterschiedliche Regelwerke sind hier relevant: MiCA, die EU-Kryptoverordnung, reguliert Emittenten und Dienstleister von Krypto-Assets wie Börsen und Verwahrer. Ein Krypto-ETP ist ein anderes Instrument: eine besicherte Schuldverschreibung, die auf Basis eines nach der EU-Prospektverordnung gebilligten Prospekts begeben und an einer regulierten Börse zum Handel zugelassen wird. Dabei werden die zugrunde liegenden Vermögenswerte institutionell verwahrt und die Reserven unabhängig überprüft.⁷
Das On-Chain-Allokationsmodell
Ein einfaches Denkmodell, um die drei Positionen einzuordnen: Solana steht für Konsum- und Zahlungsverkehr-Exposure und damit für eine Chain, über die der Handel zunehmend abgewickelt wird. Hyperliquid ist Handelsinfrastruktur: eine Börse, deren Token über Rückkäufe direkt an die Gebühreneinnahmen gekoppelt ist. Ethereum ist die institutionelle Abwicklungsebene, auf der tokenisierte traditionelle Vermögenswerte erfasst werden. Das ist ein Denkrahmen für die Allokation, keine Empfehlung. Die Gewichtung, sofern gewünscht, entscheiden Sie selbst.
Drei Wege, um von On-Chain-Wachstum zu profitieren
- CoinShares Hyperliquid Staking ETP (ISIN GB00BVBJQ593): Der direkte Weg zur Hyperliquid-These aus dem bestehenden Depot heraus. Zu 100 Prozent physisch mit HYPE besichert, mit eingebauten Staking-Erträgen und einer auf 0,00 Prozent p. a. reduzierten Managementgebühr (bis auf Weiteres vom Emittenten erlassen).
- CoinShares Solana Staking ETP (ISIN GB00BNRRFY34): Das Zahlungsverkehr- und Konsum-Investment, mit Staking-Rendite zusätzlich zum Kurspotenzial. Gebühr auf 0,00 Prozent p. a. reduziert.**
- CoinShares Ethereum Staking ETP (ISIN GB00BLD4ZM24): Das institutionelle Abwicklungs-Investment. Für Anleger, die bereits ETH halten, eine ertragbringende Struktur, gehalten wie jedes andere Wertpapier. Gebühr auf 0,00 Prozent p. a. reduziert.**
Für eine breitere Streuung in einer einzelnen Position bündelt das CoinShares Physical Smart Contract Platform ETP (ISIN JE00BPRDNM93) einen Korb der wichtigsten Smart-Contract-Plattformen.
* * Gebühr bis auf Weiteres vom Emittenten erlassen. Vollständige Kostenangaben finden Sie im jeweiligen Basisinformationsblatt (KID) auf CoinShares.com.
Fazit: Drei Netzwerke, drei Rollen und ein gemeinsamer Nenner
Die On-Chain-Daten zeichnen ein klares Bild: Hyperliquid zeigt, dass dezentraler Handel mit zentralen Börsen mithalten und Gebühreneinnahmen direkt an Token-Inhaber zurückfließen lassen kann. Solana etabliert sich als Zahlungsinfrastruktur, die von globalen Zahlungsdienstleistern genutzt wird. Und Ethereum wird zur bevorzugten Buchungsebene für tokenisierte traditionelle Vermögenswerte. Drei unterschiedliche Wetten auf drei unterschiedliche Facetten derselben Entwicklung. Immer mehr wirtschaftliche Aktivität verlagert sich on-chain.
Wer sich dafür positionieren möchte, ohne eigene Wallets, Seed-Phrasen oder Krypto-Konten zu verwalten, findet mit den CoinShares Staking-ETPs einen regulierten Zugang über das gewohnte Wertpapierdepot, inklusive automatisch vereinnahmter Staking-Erträge.
* Kapitalverlustrisiko. Krypto-ETPs sind komplexe Produkte, deren Wert sowohl steigen als auch fallen kann. Die vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Dies ist eine Marketingmitteilung, keine Anlage- oder Steuerberatung.
* Dieser Artikel wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft. Diese Investment-Idee ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister CoinShares. Die Produktauswahl erfolgt allein durch den Dienstleister. Wir weisen darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbekooperation mit dem genannten Dienstleister eingegangen ist. Wir empfehlen Interessentinnen und Interessenten, vor einem möglichen Investment in die genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich maßgeblichen Prospekt (Basisprospekt, Endgültige Bedingungen sowie etwaige Nachträge) auf der Seite des jeweiligen Emittenten zu lesen, um sich umfassend zu informieren, insbesondere über die Risiken eines möglichen Investments. Diese Darstellung ist eine Werbemitteilung und erfüllt nicht die Anforderungen an eine unabhängige Anlageempfehlung oder Anlagestrategieempfehlung.
Quellen:
¹ Token Terminal, Datenstand 26. Juli 2026
² rwa.xyz, Juli 2026
³ Visa, Ankündigung zur Erweiterung des Stablecoin-Settlements, September 2023
⁴PayPal, Ankündigung PYUSD auf Solana, Mai 2024
⁵ Solana Foundation, Solana-Pay-Integration mit Shopify, August 2023
⁶ CoinShares, Produktseite Hyperliquid Staking ETP, Juli 2026
⁷ CoinShares, Produktseiten, coinshares.com, Juli 2026




