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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.


Bei Jungheinrich könnte sich nach einem schwierigen ersten Halbjahr ein Comeback anstehen. Der Stapler- und Intralogistikspezialist leidet noch unter Preisdruck, schwacher europäischer Industriekonjunktur und Sondereffekten. Gleichzeitig verbessert sich jedoch das makroökonomische Umfeld, der Auftragseingang zieht bereits an und mit Lagerautomatisierung, mobilen Robotern und internationaler Expansion wachsen neue Geschäftsfelder überproportional. Mit einem 2027er-KGV von nur rund 8,8 wird davon bislang wenig eingepreist.
Ifo: Unternehmen werden deutlich zuversichtlicher
Ein möglicher Frühindikator für die Aktie kommt von der deutschen Konjunktur. Der ifo-Geschäftsklimaindex sprang im August von 86,7 auf 88,8 Punkte, den höchsten Stand seit einem Jahr. Besonders relevant für Jungheinrich: Im verarbeitenden Gewerbe verbesserten sich sowohl die Beurteilung der laufenden Geschäfte als auch die Erwartungen deutlich. Die Unternehmen rechnen für die kommenden drei Monate wieder mit steigender Produktion. Für Jungheinrich ist das wichtig, weil Investitionen in Stapler, Lagertechnik und Automatisierung stark von der Investitionsbereitschaft der Industrie abhängen. Dreht der Zyklus, könnte sich die höhere Zuversicht mit Verzögerung in neuen Bestellungen niederschlagen. Erste Anzeichen sind bereits sichtbar: Im ersten Halbjahr legte der Auftragseingang trotz des schwierigen Umfelds um 7,7 % auf 2,95 Mrd. Euro zu. Für das Gesamtjahr erhöhte Jungheinrich sogar die Auftragseingangsprognose auf 5,5 bis 6,1 Mrd. Euro (vorher: 5,4 bis 6 Mrd. Euro).
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