Rallye gestartet?

Trading-Chance SAP: Comeback nach Korrektur

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Die heutige Trading-Chance ergibt sich bei einer der besten deutschen Aktien, die auch international Ansehen genießt: SAP! Der Kurs der Aktie war nach einem steilen Anstieg zuvor ab Februar vorigen Jahres in einem anhaltenden Abwärtstrend. Dieser wurde erst im Unterstützungsbereich bei 127,5 Euro gestoppt. Seitdem steigen die Notierungen mit einer enormen Dynamik an. Bis zum nächsten Widerstandsbereich wäre noch einiges an Luft, wie wir in unserem Artikel anhand des Charts zeigen. Zudem beleuchten wir die fundamentale Aufstellung des Unternehmens.

Quelle: onvista

Was macht SAP?

SAP ist ein deutsches Softwareunternehmen und weltweit führender Anbieter von Unternehmenssoftware. SAP entwickelt und vermarktet ERP-Systeme, Datenbanktechnologie und Cloud-Dienste, die Unternehmen bei der Steuerung und Optimierung von Geschäftsprozessen in Fertigung, Logistik, Finanzen und Personalwesen einsetzen. Im Segment Applications, Technology & Support entwickelt und vertreibt SAP Unternehmenssoftware wie ERP-Lösungen, die Geschäftsprozesse wie Buchhaltung, Lagerhaltung und Produktion digital abbilden und optimieren. Im Segment Core Services bietet das Unternehmen Implementierungs-, Beratungs- und Supportdienstleistungen für SAP-Softwareprodukte an. Das Segment Exceptional Items ist kein operatives Geschäftsfeld, sondern ein Rechnungslegungsposten, unter dem Restrukturierungskosten, Akquisitionseffekte und andere außerordentliche Aufwendungen oder Erträge verbucht werden. SAP befindet sich in einem mehrjährigen Transformationsprozess hin zu einem Cloud-getriebenen Geschäftsmodell mit wiederkehrenden Aboeinnahmen. Die Kundenbasis umfasst Unternehmen aller Größen und Branchen weltweit.

Good to know about: SAP

Als führender europäischer Entwickler von Unternehmenssoftware nimmt SAP eine dominierende Marktstellung im globalen Markt für Enterprise-Resource-Planning (ERP) ein. Mit einem weltweiten Marktanteil von über 20 % im ERP-Segment und einer klaren Spitzenposition in Europa bildet das System das digitale Rückgrat unzähliger DAX-Konzerne, internationaler Großunternehmen und eines breiten Mittelstands. Die Software steuert dabei hochkomplexe, geschäftskritische Prozesse von der Finanzbuchhaltung über die Lieferkettensteuerung bis hin zum Personalwesen.

Im direkten Wettbewerb steht das Unternehmen vor allem mit US-amerikanischen Cloud- und Softwaregiganten. Während Giganten wie Microsoft mit Dynamics 365 insbesondere im Mittelstand angreifen und Salesforce die weltweite Marktführerschaft im Customer-Relationship-Management (CRM) hält, gilt Oracle als der schärfste Rivale im Bereich integrierter ERP-Suiten für Großunternehmen. Hinzu kommen spezialisierte Cloud-Anbieter wie Workday im Personalbereich oder ServiceNow für IT-Workflows.

Ein entscheidender Treiber für die Zukunftsperspektiven und Chancen ist die Umstellung der gewaltigen Bestandskundenbasis von den traditionellen On-Premise-Lizenzen auf Cloud-Abonnements (insbesondere S/4HANA Cloud). Dieser Wandel sichert planbare, wiederkehrende Umsätze und erhöht den Customer Lifetime Value erheblich. Im Bereich der künstlichen Intelligenz setzt der Softwarekonzern nicht auf den Aufbau eigener, kostspieliger Basis-Sprachmodelle, sondern fungiert als KI-Integrator für Geschäftsprozesse. Mit eigenen KI-Assistenten wie „Joule“ wird generative KI direkt in Arbeitsabläufe wie das Beschaffungswesen oder das Finanzcontrolling eingebettet, was Unternehmen einen messbaren Produktivitätsgewinn bringt und das Cloud-Angebot attraktiver macht.

Diesen Chancen stehen signifikante Risiken gegenüber. Die Migration komplexer ERP-Landschaften in die Cloud ist für Kunden zeitintensiv, kostspielig und mit technischen Hürden verbunden. Zögern Kunden beim Wechsel oder entscheiden sich für Lösungen der Konkurrenz, droht der Verlust wertvoller Marktanteile. Zudem erfordert die Transformation erhebliche Restrukturierungen, hohe Investitionen in Rechenzentren sowie eine kontinuierliche Anpassung an strengere internationale Datenschutz- und Compliance-Vorgaben.

Blickt man auf die Börsenbewertung im Branchenvergleich, spiegelt sich die Sonderstellung wider. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 210 bis 220 Milliarden Euro ist der Konzern das mit Abstand wertvollste Börsenunternehmen Deutschlands und das größte reine Softwareunternehmen Europas. Im internationalen Vergleich mit den US-Tech-Schwergewichten wird die Größenordnung jedoch deutlich klassifiziert: US-Branchengrößen wie Oracle (Marktkapitalisierung weit über 400 Milliarden Dollar) oder Microsoft (im Trillionen-Dollar-Bereich) weisen eine erheblich höhere Bewertung auf, was primär an deren umfassenderen Hyperscaler-Infrastrukturen und der schieren Skalierung im US-Kapitalmarkt liegt.

Hinsichtlich der Bewertungskennzahlen wird die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 28 bis 30 gehandelt. Dies liegt zwar über dem historischen Durchschnitt klassischer Industrie- und Softwarewerte, spiegelt jedoch den erfolgreichen Wandel zu einem margenstarken Cloud-Modell wider. Im Vergleich zu US-Pure-Play-SaaS-Anbietern oder rein KI-getriebenen Infrastruktur-Unternehmen ist die Bewertung moderat, zeigt aber, dass der Kapitalmarkt dem eingeschlagenen Transformations- und KI-Kurs großes Vertrauen entgegenbringt.

Die Rallye läuft!

Der seit 2009 intakte Aufwärtstrend wurde nur durch die Corona-Pandemie vorübergehend mit einer Zwischenkorrektur unterbrochen. Danach zogen die Notierungen der Aktie zwischen 2022 und 2025 nahezu senkrecht an und erreichten 283,25 Euro in der Spitze. Von da an ging der Kurs in den Sinkflug über, um im Juli 2026 bei 127,5 Euro sein Bärenmarkttief zu markieren. Nun schießt der Aktienkurs wieder sehr steil gen Norden.

Ein horizontaler Widerstandsbereich ist erst für die Zone 260 bis 283,25 Euro auszumachen. Eine eventuelle Konsolidierung kann entsprechend für den Auf- und Ausbau von Long-Positionen genutzt werden. Ziel-Region ist dann der oben bezeichnete Widerstandsbereich.

Langfristiger Chart der Aktie von SAP
Quelle: www.tradingview.com

Margen-Gigant

Die Netto-Marge von 20,85 Prozent kann absolut mit den Top US-Aktien mithalten. Den Gewinn will das Unternehmen von derzeit 6,82 Euro bis 2029 auf 11,9 Euro je Anteilsschein. Der Verschuldungsquote ist mit 11,72 Prozent sehr niedrig. All das macht die Aktie für uns als dauerhaftes Engagement attraktiv.

Fazit

Unter den deutschen Aktien ist SAP für uns ein Basis-Investment. Die Aktie ist sehr volatil, weshalb wir auch hier wieder zu Einstiegen in mehreren Tranchen, über einen längeren Zeitraum raten. Ein geeignetes Produkt haben wir für Sie ausgewählt und stellen es Ihnen nachfolgend vor.

Open end Turbo Long Optionsschein auf SAP

Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen Open End Turbo Long Optionsschein des Emittenten UniCredit ausgewählt. Das Produkt hat seinen Basispreis und die K.O.-Schwelle gleichauf bei 134,114 Euro. Bei einem aktuellen Preis von 182,58 Euro entspricht das einem Hebel von 3,73. Um möglichst wenig Kapital zu binden und gleichzeitig die maximal mögliche Hebelwirkung zu erzielen, wählen wir die Produkte stets so aus, dass gilt: Einsatz gleich Risiko. Die WKN lautet UR21ZB.

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 260-283,25

Unterstützungen: 127,5 Euro

Open end Turbo Long Optionsschein auf SAP

Risikowarnung gemäß der BaFin-Allgemeinverfügung vom 15. Oktober 2025: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.

Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

* Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.

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