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APA ots news: FMA-Erhebung: Restbestand an Fremdwährungskrediten fällt im 2. Quartal erstmals unter 5 Mrd.

Ausständige Franken- und Yen-Kredite privater Haushalte sinken  
im Q2 um 2,9% - überwiegend endfällig 2029-2033 

Wien (APA-ots) - Das Volumen an Fremdwährungskrediten (FX-Krediten) an  
private 
Haushalte ist im 2. Quartal 2026 wechselkursbereinigt um 2,9% 
gesunken und liegt damit zum 30. Juni 2026 nurmehr bei 4,92 
Milliarden. Das sind 2,7% aller Kredite an private Haushalte in 
Österreich. Das geht aus der aktuellen Erhebung der österreichischen 
Finanzmarktaufsicht (FMA) zu FX-Krediten hervor. 

Seit der Verhängung des Neuvergabe-Stopps durch die FMA im Herbst 
2008 ist das FX-Kreditvolumen damit wechselkursbereinigt um 44,5 
Milliarden oder 92% zurückgegangen. Am Höhepunkt des FX-Kreditbooms 
2006 haftete fast ein Drittel aller Kredite an private Haushalte (32% 
) in Fremdwährungen aus. In der Großen Finanzkrise 2008 wurde diese 
Position zu einem Risiko für den gesamten österreichischen 
Bankensektor. 

Praktisch alle verbleibenden FX-Kredite (99,2%) lauten auf 
Schweizer Franken (der Rest fast zur Gänze auf japanische Yen). Der 
Wechselkurs der Schweizer Währung stand am Ende des 2. Quartals bei 
0,9224 zum Euro. Seit dem Jahr 2008 hat der Schweizer Franken um 79% 
aufgewertet. 

Die noch verbliebenen FX-Kredite werden nach Schätzungen der FMA 
überwiegend in den Jahren 2029 bis 2033 endfällig. Die 
Kreditinstitute sind angehalten, von sich aus zumindest jährlich das 
Gespräch mit betroffenen Kreditnehmer:innen zu suchen. Diese sollten 
die Gesprächsangebote unbedingt wahrnehmen. 

Informationen zu Fremdwährungskrediten an private Haushalte und 
die damit verbundenen Risiken finden Sie hier . Die FMA- 
Mindeststandards zu FX-Krediten können Sie hier herunterladen . 

Rückfragehinweis: 
   Finanzmarktaufsicht (FMA) 
   Boris Gröndahl 
   Telefon: +43 676 8824 9995 
   E-Mail: boris.groendahl@fma.gv.at 

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OTS0065    2026-09-04/11:03
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